00:00:00: Hallo zusammen mit einer neuen Folge von Broadcast.
00:00:03: Heute haben wir wieder eine Lebensgeschichte, liebe Nadia Wertschütze bei uns!
00:00:10: Ja willkommen auch auf meiner Seite.
00:00:12: Wir haben heute Christian Huber bei uns.
00:00:15: Der Christian hat sich gemeldet auf unseren Aufruf Anfangsjahr wo wir gesagt haben müssen suchen und sammeln die Lebensgeschichten, welche wir hier gerne teilen wollen.
00:00:23: Willkommen Christian!
00:00:26: Guten Morgen miteinander heutzutage.
00:00:28: Magst du dich gerade vorstellen?
00:00:31: Ja, ich bin Christian.
00:00:32: Ich wohne mit der Familie in Luzern.
00:00:36: Ich arbeite bei den Firmen Komax in der Lehrlingsausbildung und bin ursprünglich gelernte Mechaniker.
00:00:47: Ich habe mich noch einmal zum Maschinentechniker weitergebildet und dann diverse Schulen gemacht im Bereich Personalführung, Projektmanagement, Finanzen ... Und ich habe seit dem Jahr hierher ein starkes Erbehinderung.
00:01:06: Magst du beschreiben, wie viel du siehst, Christian?
00:01:10: Ich sehe eine Pareto-Prinzipmessung.
00:01:19: mit wenig Sehkraft bekommen ich relativ viele Meter über.
00:01:23: Ich habe eine sogenannte Makula-Degeneration.
00:01:26: Das ist etwas, was ganz viele ältere Leute haben.
00:01:28: Bei mir hat es aber eine andere Ursache.
00:01:32: Bei meinen Augen ist die Makula kaputt wegen einem Gendeffekt, wegen einer Netzhaut-Degeneration.
00:01:41: Makula war der Punkt vom Scharfen.
00:01:45: Also wenn ich jetzt hier über den Tisch schaue oder nach dem Nadio, wo anderthalb Meter von mir wegsitzt, dann bekomme ich direkt dieses Gesicht und sehe ... deine Mimik nicht.
00:01:54: Wenn ich dir oben auf die Stirn schaue, dann sehe ich, dass du die Augen offen hast.
00:02:00: Spannend?
00:02:02: Und so schau ich, damit ich über Dinge hinwegschauen kann und da komme ich relativ viel mit.
00:02:12: Im Alltag merke ich das v. a. beim Lesen bei Tafeln oder beim Einkaufen.
00:02:20: Da komme ich einfach nicht mit über ... Gutes Ablauf, oder ist es ein Aktionspreis?
00:02:28: Oder ist es irgendein Klapper?
00:02:30: Dann musst du einfach aufrufen und schmecken.
00:02:33: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:02:35: Dann nehme ich eine Luppenbrille.
00:02:37: Ich mache das Foto mit dem Handy und versuche es zu vergrößern.
00:02:40: Und dann kann ich das entziffern.
00:02:45: Aber jetzt bei mir kaufen ... Ich komme von A noch B. Also in der reinen Mobilität... Ich schränke mich das nicht ein.
00:02:54: Also ich kann steigend rauf springen, steigender ablaufen und auf einen Bus springen.
00:03:02: Es kann dann einfach sein, dass es die falsche Nummer ist, weil sie nicht hier können lesen.
00:03:06: Passiert mir ab und zu, dass ich so zehn am Bahnhof vielleicht in sechs Riesteigen statt deinem Siebner.
00:03:13: spätestens bei der Hofkühle weiss ich den.
00:03:15: Dann
00:03:15: kannst du noch mal wechseln?
00:03:17: Ja, dafür ist es einfach zehn Minuten, denn da musst du von Casino wieder zurücklaufen!
00:03:23: Von aussen ist deine Sebenhinderung nicht sichtbar.
00:03:26: Das heisst, du hast kein Stock dabei oder hast auch sonst nicht ein Zeichen passiert manchmal auch Missverständnis?
00:03:34: Wenn die Leute davon ausgehen, ja also du siehst ganz normal, du bewegst dich ganz normal.
00:03:40: Ja es gibt Missverständnisse, jetzt gehts gleich durch.
00:03:43: wenn ich in der Bahn war Unterführungsbahnhof ist Baustelle, ist eine Engstelle.
00:03:49: Sie führten für die Fussgänger sogenannte Einbahnsysteme.
00:03:52: Dann bin ich einfach der linken Seite entlang gelaufen und wurde bei einer Säkuritasmitarbeiter aufgehalten.
00:04:04: Ist das ein
00:04:05: falscher Weg?
00:04:06: Ja, ich habe es nicht geschickt!
00:04:08: Und sie war mit mir etwas sauer.
00:04:12: Und dann haben wir es kurz geklärt und es war gut.
00:04:14: Aber ich hatte einen sogenannten Signalstock, den brauche ich aber nicht für die Mobilität, sondern zum Kommunizieren.
00:04:26: Wenn ich z.B.
00:04:26: auf eine Samt gehe an den Schalter oder bei der SBB an dem Schalter, lege ich zusammen gefallte Signalstock aufs Pult Dann wird es ein oder andere nachfragen.
00:04:46: Und dann ist das viel, viel entspannter.
00:04:48: Also geht es dir denn mehr um die Sichtbarkeit in diesem Moment?
00:04:52: Um Kommunikation.
00:04:53: Weil einfach Kommunikations ... Wenn du an den Schalter gehst und sagst, ich sehe dich schlecht, dann sagen sie ja.
00:04:59: dann, gehen Sie halt mal zum Optiker.
00:05:02: Kann unmöglich mein Problem sein!
00:05:03: Ja... Und wenn du das so kommunizierst, dann ist es eigentlich klar, oft ist das so, wenn du ein bisschen längeres Schalter geschafft hast, Vergesst es.
00:05:14: Wer dem Gespräch wird und zeigt dir trotzdem etwas am Bildschirm?
00:05:17: Ja genau,
00:05:18: dann lass sie rausreden und sagst du Danke vielmals.
00:05:22: Ich muss jetzt das noch einmal hören.
00:05:25: die paar Punkte, die aus der Fahrt
00:05:27: kommen.
00:05:28: Das ist manchmal auch ein bisschen... ich verstehe es kommentieren.
00:05:32: Ich kommuniziere natürlich nonverbale, weil ich mit einem Rollstuhl unterwegs bin.
00:05:37: Und dann
00:05:38: ist natürlich
00:05:38: die Kommunikation dementsprechend.
00:05:40: in den Stereotypen Von gegenüber
00:05:43: auf Lohstuhl ist es schon mal
00:05:45: erschwert oder auch nicht, manchmal ist das auch lustig.
00:05:48: Aber jeder Tag
00:05:49: muss nonverbalt
00:05:51: kommunizieren was die Gesellschaft
00:05:53: über Lohstofffahrer
00:05:54: in der Bank manchmal halt einfach aussagt.
00:05:59: Darum wünschte ich mir manchmal nichts zu kommuniziere.
00:06:01: aber wenn ich dann manchmal sehe wie man mit unsichtbaren Behinderungen umgeht in der Gesellschaft bin ich eben gleich wieder froh dass ich auch
00:06:09: nonverbal
00:06:10: kommunizier.
00:06:12: Da bin
00:06:12: ich nicht ganz
00:06:13: immer gleich für meine Gehenachdage, wenn ich weiss du siehst.
00:06:20: Für mich ist das Tip Top so, da kann ich das steuern.
00:06:23: Ich muss es wirklich ganz punktuell einsetzen im Normalfall.
00:06:28: Wenn ich gehe einkaufen oder ein Brot brauche und mir Restaurant etwas bestellen, dann ist das kein Thema.
00:06:38: Christian, du hast zwei Kinder?
00:06:41: Sechs und dreizehn.
00:06:43: Geht es dort einen Moment, in dem sie ein bisschen ausnutzen, dass du nicht so gut siehst?
00:06:50: Hat es gerade gedacht ja mit dreizehne so Pubertäten gekickt, das könnte je nachdem auch noch eine Chance sein?
00:06:58: Nein,
00:06:59: nein.
00:06:59: Das ist eher, dass ich vielleicht schnell schon relativ klein z.B.
00:07:04: bezahlen kann, damit ich mit drei, dreieinhalb ... Wir haben gesagt, wir wollen Busse zuhause fahren.
00:07:10: Sehr gut!
00:07:11: Das müssen Sie in den Hof kühlen und noch mal kühren?
00:07:13: Ja genau.
00:07:14: Sehr Gut... Also für Sie ist es ganz gewöhnlich.
00:07:17: Das
00:07:17: ist schon all die Tage ja.
00:07:20: Inwiefern beeinflusst dich deine Seebehinderung beim Schaffen bei deiner Beruflichtartigkeit?
00:07:25: Dort am stärksten.
00:07:27: Weil das ist einfach ein ganz klarer Wettbewerbsnachteil, wo man auf die Dauer nicht eins zu eins kompensieren kann.
00:07:37: Und dort ist es wichtig, dass man ausweicht auf die Nische, wo es nicht so darauf ankommt.
00:07:44: Also ich als Techniker am CAD, am Computer selber, also konstruiere visuell ... Das ist etwas, was ich kann.
00:07:54: Ich habe das nach wie vor aber natürlich entsprechend langsam.
00:08:01: und dass es gleich einigermassen zu redestellen Resultate gibt kompensierst du das einfach mit guten Ideen oder einem strukturierten Vorgehen, sodass der erste Anlauf schon passt und man nicht dreimal muss probieren.
00:08:16: Und zu anderen ist auch, dass wir geschäftlich schauen können.
00:08:19: was ich schüchst noch?
00:08:22: Bei mir ist es halt eher organisatorisch oder vermittelnd.
00:08:27: Darum bin ich in der Berufsbildung tätig, wo man kann ... mit Menschen zusammenarbeiten und die Lernenden weiterentwickeln.
00:08:41: Und wenn man dann richtig gut sieht oder weniger gut sieht, spielt das Untergrund nicht die Rolle.
00:08:49: Welche Technologien sind am Arbeitsplatz
00:08:52: gebraucht?
00:08:52: Am Arbeitsplatz selber habe ich längere Zeit so Zusatzsoftware gebrauchen, die heute vergrößert werden.
00:09:00: Oder auch Sprachausgaben in ... Firmen.
00:09:04: in der Praxis ist das relativ schwierig, dort eine externe Software installieren und zuverlässig funktionieren.
00:09:11: Das ist ein Thema digitale Barrierefreiheit, wo bei vielen Geschäfts-Softwaren aus Europa nicht berücksichtigt werden.
00:09:19: Besonders aus der Schweiz sind wir ein Entwicklungsland.
00:09:23: Da haben wir ganz schlechte Lieferanten.
00:09:27: Und da muss man einfach akzeptieren, dass uns die USA mit ihrer Gesetzgebung ... Weit voraus ist, also Microsoft-Apple-Produkte sind digital auf einem ... Oder für meine Situation auf einem erfreulichen Zustand.
00:09:46: Und auch seit Windows X und Windows Elf sind die eingebauten Bedienungshilfen ... ... für meine Position brauchbar.
00:09:56: Dann kann ich mit einem kurzen Befehl den Bildschirm vergrößern.
00:10:00: zusätzlich zu scrollen, zum zoomen.
00:10:04: Oder ich kann über eine einfache Taste der Kombinatione eine einfacke Sprachausgabe aktivieren.
00:10:10: Ich kann auf dem Bildschirm visuell navigieren aber wenn ich längere Texte lese, benutze ich nicht die Sprachusgabe.
00:10:19: Wo du einen Job gesucht hast, hast du deine Behinderung inschrieben?
00:10:24: Nein!
00:10:25: Ich rote davon ab, das inzuschreiben.
00:10:27: Gute Frage
00:10:29: Ich habe den Weg gewählt, dass ich es sofort nach fünf bis fünfzehn Minuten kommuniziere.
00:10:37: Im
00:10:37: Bewerbungsspruch selber
00:10:39: dann?
00:10:39: Ja oder auch schon am Telefon.
00:10:41: Wenn z.B.
00:10:42: gefragt wurde, wieso wollen Sie Teilzeit arbeiten ... Dann schon direkt in meiner Situation die Bewerbung inschreiben.
00:10:53: Nein, weil ich bewirbe mich ja nur auf die Shops, sodass ein Untergott nicht die Rolle spielt.
00:11:05: Sie hat auch
00:11:13: schon geholfen.
00:11:14: Aber es war eher, wenn ein bestehender Arbeitsplatz entsprechen muss, umgerüstet zu werden oder ich habe vor rund zehn Jahren ... Also seit gut zwanzig Jahren habe ich eine sehr behinderte Behandlung und zwei Jahre habe ich mich auf eigene Faust durchgewurschtelt relativ gut gegangen, bis es irgendwann einfach streng geworden ist oder auch der Job wurde anspruchsvoller.
00:11:41: Und dann habe ich eine intensive Schule am Arbeitsplatz gemacht und das wurde mit den E-Frau Lucerne zusammengestellt, dass wir das Brustbegleitungsprogramm massgeschneidert gemacht haben und dann eigentlich so an bestehenden Arbeitsplätzen weiterarbeiten können.
00:12:00: Dass das überhaupt möglich war, sonst hat es auch einen Wechsel gebraucht?
00:12:05: Ja.
00:12:05: Es hat aber auch ein bisschen durchsetzendes Vermögen von meinem damaligen Jobcoach bei der EIV gebrauchen.
00:12:12: Weil es gibt solche Standardlösungen, dass du für sechs bis neun Monate an eine Spezialschule gehst auf Basel, also die sogenannten SBH.
00:12:22: Aber dann bist du eigentlich weg vom bestehenden Arbeitsplatz und ... Aber das ist quasi der Standardweg.
00:12:30: Da gibt es ein Preisschild, eine Sechsstellung.
00:12:35: Und dann konnten wir uns durchsetzen, dass wir mit relativ geringen Mitteln einen jahrlangen Arbeitsplatz machen
00:12:44: wollen.
00:12:45: Du bekamst du zwanzig, drei zwanziger zusätzliche Diagnose.
00:12:54: Magst du das noch kurz erwähnen?
00:12:58: Ja!
00:13:00: Im Sommer war es, um den Job zu wechseln.
00:13:04: Als ich bei der Firma angefangen habe.
00:13:08: Ich war regelmässig sehr müde.
00:13:14: Ich bin einfach ein bisschen am Limit gewesen und schrieb darauf, dass ... Ja, jetzt hat es einen anderen Job.
00:13:22: Das ist einfach streng.
00:13:25: Genau und dann sind wir am Herbst die Ferien, sind eine Woche auf Österreich, haben gut gegessen, sicher nicht so einig getrunken.
00:13:31: Und da hatte ich so komisch Sotbrönen.
00:13:33: Das Sot-Brönen war auch noch mal ein Monat nicht weg.
00:13:36: Ich war bei der Hausärztin.
00:13:39: Dann haben wir einen Speisröhrenmagen-Spiegel gemacht.
00:13:42: Es war Diagnose, dass hier ein Tumor wächst.
00:13:45: Im Magen?
00:13:46: Am Speiseröhren-Magenübergang!
00:13:49: Das war
00:13:53: ein starker Schock.
00:13:54: Eine sehr ungewisse Situation.
00:14:00: Wir haben dann nach sechs, sieben Wochen im Spital weitere Untersuchungen gesagt.
00:14:09: Wir können einen kurativen Weg beschreiten.
00:14:12: Ein Weg zur Heilung, damit die Humor losgeht und relativ ... Früher, als sie herausgefunden haben.
00:14:22: Und dann bin ich im Januar- bis Anfang Juli in Behandlung.
00:14:28: Ein
00:14:29: halbes Jahr?
00:14:30: Das heisst Chemo.
00:14:32: D.h.,
00:14:34: Chemo ... Also acht Wochen Chemo, vier Mal Infusion in dieser Zeit.
00:14:40: Dann vier, fünf Wochen Erholung und Gewicht zuzulegen.
00:14:45: War
00:14:45: das Ziel,
00:14:46: dass du
00:14:47: genug Kraft hast?
00:14:48: Du hast genug Kraft, dass sich Kiraurge etwas schneiden hat.
00:14:52: Und dann vor ziemlich genau zwei Jahren, April, den Sechzehnten, habe ich ummorgen dürfen ins Luxe und dann hat sich der Kiraurg daher inzwischen benzeniert, Professor Metzger, mit seiner Assistenzarztin vorgestellt
00:15:15: ... Moment!
00:15:15: Er hat wirklich Metzgere
00:15:16: gekannt?
00:15:17: Was?!
00:15:18: Und das ist dann dein Oberärztin, die für den Fleischmann geheissen hat.
00:15:25: Wir haben uns kurz angrenzt und dann haben wir losgelegt und am Abend bin ich wieder wach gewesen.
00:15:33: Für drei Wochen im Luchs mit gutem Operationsergebnis, also alles verwirrscht.
00:15:42: Ich hatte noch ein bisschen Komplikationen.
00:15:44: Es gab eine Infektion und musste in der Woche länger bleiben.
00:15:49: Ich durfte dann nach Hause bei den zwei, drei Wochen wirklich zu Hause sein.
00:15:57: Ganz schön.
00:15:59: Wir haben auch die ganze Magen in dieser Operation entfernt.
00:16:03: Ach ja?
00:16:04: Wir hatten eine lange Note auf dem Buch.
00:16:11: Meine Tochter sagte mir, es sei dein Reizverschluss.
00:16:15: Wie schön!
00:16:16: Und danach ... fünf, sechs Wochen nach der Operation habe ich mit Sport wieder angefangen und habe gleichzeitig auch die zweite Nachtwoche Chemotherapie.
00:16:30: Die bedeutet den Sport ziemlich viel?
00:16:33: Was gibt es in diesem Sport?
00:16:39: Sicher seit dem Ereignis eine gewisse Struktur und halt auch ein gewisses ... körperlich das Wohlbefinden.
00:16:49: Ich habe gemerkt, wenn ich einen oder zwei Mal eine Woche Sport mache – also nicht mega viel -, dann fühlt man sich einfach wöhler.
00:16:57: Oder wenn wir mal am Sonntagmorgen eine Sonntage mit der Familie nichts tun haben ... Also du hast kein Programm und es ist in der Trainerhose den ganzen Tag umgelegt.
00:17:07: Wenn wir dann am Morgen meine Frau und ich schneller rund in die Trille durch Rotssee.
00:17:14: Drei Viertelstunden!
00:17:15: Wenn du später zurück bist, kannst du den Rest der Tage mit gutem Gefühl nicht viel machen.
00:17:23: Weil man sich schon bewegt hat?
00:17:25: Ja.
00:17:26: Der Sport hat dich auch angetrieben ... Mit dem Ziel nach der ganze Chemie und nach der Köpfsbehandlung wieder am Luzern Halbmarathon zu laufen?
00:17:37: Genau!
00:17:38: Und du hast es geschafft?
00:17:39: Ja, das haben wir hergebracht.
00:17:41: Ich habe den halben Marathon seit ... Als ich das erste Mal gesehen habe, war es im Jahr zwölf.
00:17:49: Die Regelmässigkeit absolviert.
00:17:51: Auch in den Jahren im Jahr ... Also wenige Wochen vor der Diagnose haben wir Hallmarathon gemacht, ohne irgendwie ... Nur
00:17:59: mit dem Sod zu brennen?
00:18:01: Ja!
00:18:02: Genau.
00:18:03: Und dann im Jänner hatten wir eine Besprechung mit einem Onkelog, im Jahr und dann sind wir durch einen Behandlungsplan.
00:18:13: Und dann habe ich es gesagt, ja okay.
00:18:15: Also in diesem Fall, wenn es einigermassen aufgeht, halbt man hier im Herbst ... Dann habe ich gesagt Ja, wieso nicht?
00:18:25: Das andere wichtigste Ziel war, um die Uni als Open Air St.
00:18:29: Gallen zu
00:18:30: gehen.
00:18:30: Aber das ist gelungen?
00:18:32: Nein!
00:18:33: Ich musste am nächsten Tag und am Ende in den letzten Chemo-Session müssen.
00:18:37: Die Leberwerte noch einmal geprüft.
00:18:41: Sie waren ein bisschen schlechter.
00:18:42: Ich hatte aber niemandem etwas gesagt, ich sah das einfach selber, dass es dort eine gewisse Belastung war oder so.
00:18:52: Was reizt dich am Halbmarathon?
00:18:54: Und was ist denn die Faszination der Disziplin?
00:18:59: Es
00:19:02: ist einfach spezielle Stimmung.
00:19:04: Man macht sich am Morgen nach Hause bereit und steigt in die Busse, fährt ins Verkehrshaus ab und wartet eineinhalb Stunden.
00:19:09: und versucht, warm zu bleiben.
00:19:12: Und dann läuft es los.
00:19:14: Da kamen viele tolle Leute um sich herum, haben eine gute Stimmung am Streckerrand ... Dann ist mir irgendwie warm gelaufen und dann läuft's.
00:19:28: So nach drei bis vier Kilometer denke ich mich, für was?
00:19:31: Für den Kaby-Säste ist das wieder entschieden.
00:19:33: Die
00:19:33: sind zehn oder am Anfang?
00:19:35: Für mich schon!
00:19:39: bis du warm bist.
00:19:40: Und dann bist du beim schönen Wühl, die Erststiegung durch.
00:19:44: Dann kommst du Richtung Kostaniebaum, wo es keine Leute mehr hat und dann ist das Kostaniebaum ein Horb.
00:19:53: Und wenn das durchnächst, ist es nur noch heilaufen.
00:19:57: Gut, es ist schon noch zehn Kilometer.
00:19:59: Wie viel sind Sie im Gesamt für nicht
00:20:03: Marathon-Leffen?
00:20:06: Ich gehöre aus dem Ziel des St.
00:20:10: Galler Openers und der Halbmarathon.
00:20:15: Du bist recht zielorientiert auch durch die Behandlung gegangen?
00:20:19: Hast du das schon immer gehabt, dass du gewusst hast?
00:20:23: Das will dich und das arbeite ich auch.
00:20:26: Oder hat es einen Moment gegeben, in dem du ein bisschen zu zweifelt hast?
00:20:31: In dieser Zeit gab es natürlich ganz schwierige Momente.
00:20:36: Für mich selbst ... Ich blende jetzt mal Familie und meine Frau aus, aber für mich selber war diese Zwei-Twoche im Spital schwierig, weil sie Infektionen dazu kamen, die ich dann auch ... dass ich Gedanken und Spirale hatte, die nicht mehr aufgehört haben.
00:21:00: Wie ein psychischer Zusammenbruch war, als ich dann auch auf einer Psychopharmakone ausgewichen bin.
00:21:08: So habe ich mich dort wieder von Anberuhigen.
00:21:12: Denn das ist ... Ich konnte nicht mehr normal reden.
00:21:17: Es gab noch alle zwanzigreisende Minuten einen Hühelkampf.
00:21:22: Und dann ... Ja, dann haltet es so.
00:21:26: Irgendes Tröpfchen hat schon beruhigt
00:21:30: und gut genommen.
00:21:32: Ein anderes wichtiges Thema von dir ist ja Brokkup!
00:21:35: Wenn hattest du zuerst mal für dich persönlich Brokkups kennengelernt?
00:21:40: Das muss so ums Jahr, die ich im Geschäft um einen Punkt war, in dem es sich abzeichnet hat, dass ich nicht mehr vollzeit in einer Führungsposition arbeiten kann.
00:21:53: Was dann auch darum ging, um Versicherungsleistungen.
00:22:00: Da habe ich mich von Brock ab Zentralschweiz von der Esterlo beraten.
00:22:06: Sie hatte das Montat und wir haben das Dossier immer wieder ... und nachgerechnet, was die IV berechnet hat.
00:22:15: Das stammte meistens.
00:22:19: In einem kleinen Fall mussten wir noch etwas korrigieren können.
00:22:26: Sogenannte Valideneinkommen war nicht richtig berechnet.
00:22:33: Und das haben wir geholfen, diesen Fall durchzuziehen.
00:22:38: Ich habe es mit ... In dieser Situation mit der Einfallstelle, mit dem Brokab und der Beratungsstelle des schiessischen Blindenverbandes, die sein Luzern gibt.
00:22:49: Die waren eher für das technische Zustände.
00:22:51: Arbeitgeber, in diesem Moment auch ein Augenarzt, der festgehalten hat, dass sie sich wirklich schlecht sehen.
00:23:01: Ein Hausärztin, der bestätigt, dass es im Christian-Hubergrundsatz eigentlich gut geht.
00:23:08: dass es wirklich an diesem Leid ist.
00:23:10: Und gleichzeitig auch ein Psychotherapeut, weil ich die Belastungsmessung im Limit gelaufen bin und das bestätigt mich.
00:23:19: Christian Huber ist grundsätzlich psychisch gesontert und stark unter Druck.
00:23:25: Dass wir eigentlich einen EIV servieren können.
00:23:30: Es geht um eine Sehbehinderung nicht um noch etwas anderes.
00:23:33: Es gehen zu einer Sehbehinderung ... um die Leistung am Arbeitsplatz.
00:23:38: Und dann haben wir das eigentlich diskussionslos durchgebracht, dass wir dann zur Ergänzung des Einkommens eine Infoliderrente zugesprochen bekommen haben, sodass ich von dort weg in einem tieferen Penso-Mann arbeiten konnte, wo die Differente und Pensionskassenrenten ausgelichen.
00:24:01: Auf der Sicherheit gibt es auch finanzielle
00:24:04: ... Genau!
00:24:06: Und die Odyssey hätte ich dann auch politisiert, dass du gesagt hast, ich gehe in den Zentralvorstand.
00:24:12: Oder wie muss ich mir diesen Weg vorstellen?
00:24:15: Es war weniger eine politische Geschichte, sondern es ist eher gewesen, dass jemand gesucht hat für einen Zentralvorstand.
00:24:22: Dann habe ich mich gemeldet und er hat gerade durch das Teilzeit-Pensum ein bisschen Ressourcen gehabt.
00:24:31: Meine Absicht war eigentlich ... Organisatorisch-Nau-Hau oder Führungsnau-Haus in den Non-Profit-Organisationen bringen.
00:24:42: Auf der politischen Seite bin ich jetzt nicht so ... Ich bin jetzt nicht ein Sozialpolitiker, Sozialversicherungspolitiker.
00:24:52: Das ist nicht unbedingt meine Kernkompetenz.
00:24:55: Magst du dich noch an deine Wahl erinnern und auch an die Erstsitzungen im Zentralvorstand?
00:25:01: Was hättest du dann dematisiert
00:25:03: worden?
00:25:07: An die Wahl war es eine Delegierte Versammlung in Brieke im Wallis, der mit den Delegierten zusammen die Strategie für die kommenden fünf Jahre verabschiedet hat.
00:25:19: Man sagte sich immer, man müsse das Brück ab dem Nöcher zusammenrücken und das Wirkenfühl steigern, dass weniger diese Sektionen selbst schauen müssen, sondern dass alle ... Bruckabsektionen und Brückab-Schweiz für einand-Einständ.
00:25:39: Und auch mit dem Regionermodell verabschiedet, wo man gesagt hat es ist nicht jede Sektion allein Es ist aber nicht alles zentralisiert in Alten sondern dass wir sagen wir möchten die Gewissnike Leitregionen und wir wollen das in allen Regionen ein gewissenes standardisiertes Dienstleistungsangebot vorhanden.
00:26:06: Und jetzt, wenn wir das so anschauen, ist diese Strategie am Ablauf
00:26:12: oder
00:26:13: abgelaufen gewesen.
00:26:14: bis zum Jahr zwei, neunzehn in den Gang, hat
00:26:16: dieses Programm geschafft?
00:26:19: Ein Teil haben wir sicher geschafft.
00:26:22: Wir brachten im Regionomodell her, dass wir eine schweizweit bessere Abdeckung haben gerade mit der Sozialversicherungsberatung die vor Ort in der Region stattfindet.
00:26:35: Und wenn es mehr braucht, haben wir den Rechtsdienst in Alten, wo Juristinnen und Juristen arbeiten.
00:26:45: Was hast du jetzt seit sieben Jahren überbrochen und über Inklusionspolitik oder allgemein über Setting kennengelernt?
00:26:57: Wo vielleicht auch ein eigenbetroffene Person nicht gewusst
00:27:01: ist ... dass es ganz viele Organisationen gibt, die an diesem Thema arbeiten.
00:27:10: Zum Teil auch den Themen ein wenig basteln.
00:27:17: Dass es zum Beispiel auch so etwas ... Kampf von Bedeutung geht.
00:27:25: Also es gibt Behinderungsarten, die sich wenn diese Vordergrundstellen ... Behinderungsarten, Einschränkungsarten mit kein Lobby oder wenig Lobby.
00:27:37: Also jetzt gerade Leute mit psychischer Beeinträchtigung, die das Selbsthilfe-Gedanken natürlich ganz schwierig haben und dann Menschen mit sehr Behinderung relativ viel Aufmerksamkeit bekommen.
00:27:57: Ja... Und da dunklt es mich, dass Brokkoppen eigentlich ... mit einem Ausgleich, dass es nicht ... Man versucht alle zu denken.
00:28:10: Und das verändert sich auch stetig?
00:28:13: Zum Beispiel die ganze Neurodivergenz haben wir vor ein paar Jahren noch nicht gross beachtet.
00:28:21: Würde ich jetzt selbst kritisch behaupten?
00:28:24: Wahrscheinlich hätte ich sie schon gegeben, aber Spotlight und so.
00:28:28: Die Akzeptanz ist immer noch zu kämpfen, aber die Selbstbetreterinnen werden in den Leuten.
00:28:37: Wie halt allgemein Selbstbetrettern in den Menschen.
00:28:41: werden diese letzten Paar
00:28:42: haben?
00:28:44: Ja klar ja und das ist auch richtig.
00:28:47: Dass es jetzt drei Rollstuhlfahrende im Nationalrat hat, hilft.
00:29:00: dass man sichtbarer wird.
00:29:03: Zum Beispiel die ganze gesteigerte Barrierenfreiheit im öffentlichen Verkehr führt dazu, dass du regelmässige Leute im Rollstuhl oder mit Langstock auch in der Öffentlichkeit siehst.
00:29:22: Wir sind nicht dort, wo wir noch gesetzt sein müssen.
00:29:27: Wir sind auch nicht dort, wo es technisch möglich ist.
00:29:31: Es gibt eine Sache, in der ich mich frage, wieso hat man zum Beispiel bei mir oben zwei Tausende Eins, die einen Bushalter stellt, die noch nicht rollstuhltäglich war?
00:29:42: Obwohl es rein technisch war.
00:29:45: Erstens war das noch nicht Vorschrift.
00:29:47: Zweitens hatte man sich auf diese engeltigen Normen noch nicht geeinigt.
00:29:52: Aber es ist dann gleich einfach Bequemlichkeit ... und der Auftraggeber war, das nicht einfach zu machen.
00:30:00: Weil die damaligen Mehrkosten waren nicht
00:30:08: ohne.
00:30:09: Und jetzt du hast gesagt, dass du nicht so aus dem politischen Lager in den Zentralvorstand gekommen bist?
00:30:16: Wie hat man darauf reagiert?
00:30:18: Wo ist es geknitzt?
00:30:20: Politisch ist mehr aus der Wirtschaft gekommen.
00:30:24: Führungsqualität, auch.
00:30:27: Ihnen bringt ein bisschen Struktur?
00:30:29: Wie war das so?
00:30:29: Das ist
00:30:32: eigentlich gut aufgenommen worden und es ist auch gut aufgenommen worden, dass ich in diesem Moment mit Abstand der Jüngste im Vorstand bin.
00:30:43: Etwas vom Ersten, was ich dort eingebracht habe, ist einmal digitale Barrierefreiheit als Begriff bei Brockabschweiz.
00:30:54: Zu diesem Zeitpunkt hatte Brogub-Schweiz eine Webseite, die nicht mehr digital barrierefrei war.
00:31:00: Man hat sie einmal gemacht und hat sie zuertifizieren.
00:31:04: Sie machte aber nach Änderungen, weil es an einer Webseiten Änderung gibt.
00:31:11: Sie wusste aber nicht, dass sie nicht berücksichtigt wurde, wenn man das Thema nicht kannte.
00:31:17: Das schlicht und einfach nicht, was sie gedacht hat ... habe ich die erste zwei Jahre eigentlich alle vom Zentrasekretariatodokument verschickt haben oder irgendwelche Katholöke gemacht und ein bisschen genervt mit dem Thema, bis es selbstverständlich geworden ist, dass man zugängliche Informationen hat.
00:31:34: Und inzwischen hat Brockab-Schweiz dort auch Intens Now aufgebaut, das kann umsetzen.
00:31:44: Ich denke, ein grosser Teil der Leute, die Informationen erstellen, sind auf das Thema sensibilisiert.
00:31:51: Wie gut bist du da, Christian?
00:31:53: In den fünf Jahren seit ich hier bin, habe ich so viel mit dem Thema von Progab Schweiz ausgegangen.
00:32:00: Das ist schon spürbar.
00:32:02: Ich dachte, dass wir nicht mitbekommen, was du vorher antroffen hast.
00:32:08: Wir sind recht auf dem Weg.
00:32:10: Also geht auch die Webseite ... Hier ist ein rechter Ruck durch das Procap-Plan zu gehen.
00:32:19: Ja, oder dass wir eine Reisenkatalog jetzt lesen können.
00:32:22: Aber wenn nicht das ProCap-Reisen nicht im grossen Stil Menschen mit Sebenhinderung oder Blindheit als Kundin hat.
00:32:34: Aber immerhin ist der Katalog laßbar.
00:32:38: Auch Lust hat, etwas zu buchen.
00:32:42: Wie nimmst du unsere Sektion wahr?
00:32:44: Und wie nimmt sie den Zentralvorstand wahr?
00:32:48: Die Sektionszentralschütze ist sehr aktiv im Bereich Dienstleistungsübergängung.
00:32:57: Auf der finanziellen Seite sind wir ein bisschen sorgekennend.
00:33:04: Es geht irgendwie ...
00:33:07: Bei Toning.
00:33:07: Wir
00:33:08: bringen sie immer wieder irgendwie her.
00:33:10: Er hat mit Michi einen mega engagierten Geschäftsführer.
00:33:19: Dort hilft auch noch die politische Vernetzung.
00:33:28: Zentral Schweiz ist natürlich auch schwierig, mit vielen Kantonen.
00:33:37: Andererseits, Vorteile sind relativ ... Klinikantön, also man kennt sich.
00:33:42: Auch so Kantonsparlamentarien sind nahbare Leute.
00:33:47: Man ist relativ schnell mal vernetzt und hat einen Zugang zu den Leuten.
00:33:55: Und Brokkap Zentralschweiz als Sektion mit Vereinsaktivitäten ist jetzt etwas, was ich nicht so gross sichtbar bin.
00:34:04: Ich habe schlicht und einfach auch keine Zeit.
00:34:07: Aber du nimmst es wahr?
00:34:08: Ich nehme es wahr, dass man etwas macht.
00:34:10: Ich nehme's wahr, das man eine Veranstaltung hat ... Dass es Veranstaltungen hat, die der Unterhaltung dienst aber auch ernsthafte Themen haben wie so Informationsveranstaltungsgeräte.
00:34:25: und ich finde ganz wichtig, dass ein Verband, ein Organisationnübbrück, aber auch ein ernsthaftes Thema mit den Mitgliedern macht.
00:34:38: Was ist jetzt am Moment noch im Tisch beim Zentralvorstand?
00:34:46: Strategieerarbeitung.
00:34:48: Also, wir haben in den Fünfjahresstrategien verabschiedet und aktuell sind wir uns am finden, wie wir mit dem nächsten fünfjahr oder mit der nächsten hundertfünfjahren umgehen wollen.
00:35:05: Das Progab des Hundertjährigen bestehen im Jahr.
00:35:13: Wir haben uns überlegt, wie wir mit der Strategie vorgehen wollen.
00:35:17: Wenn wir jetzt eine Strategie für die nächsten vier, fünf Jahre ausarbeiten oder wenn wir die bestehende Strategie noch um zwei, drei Jahre verlängern und dann aufs Hundertjahr jubiläum heraus eine komplett erneuerte Strategie ausbringen, das ist eigentlich das, was wir im Moment bis zu den Sommerferien ... als Zentralvorstand vortenken.
00:35:44: Danke vielmals für deine Arbeit, Christian im Zentral-Vorstand.
00:35:49: Ich würde gerne noch mal zurück zur Lebensgeschichte von dir.
00:35:55: Wenn ich dir so zulassen habe zu sagen, du bist ein wahnsinnig resilienter Mensch ... Wie ist das gelungen?
00:36:06: Also durch das, was ich bis jetzt erlebt habe, bin ich dort trainiert.
00:36:13: Das ist seint.
00:36:14: Und das andere ist vielleicht auch schon Prägung und Erlebnis aus der Kindheit, also ich bin auf dem Land aufgewachsen in einem durchschnittlichen Elternhaus mit Älteren, die oft um waren für uns aber nicht immer.
00:36:33: Je nach Situation halt manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal auch mir nicht so wollen.
00:36:40: Wir sind als Kind ... sehr mit der Realität konfrontiert wurde.
00:36:46: Das heisst, das ist schon mal ein Busy überfahren worden oder ... Der Vater war in den Feuerwehr und es gab einen Umfall.
00:36:53: Er kam nach Hause und war schlecht getroffen, weil jemand schwer verletzt war und jemand anders gestorben ist.
00:37:01: Und man kann in solchen Situationen nicht von den Kindern fernhalten.
00:37:06: Ich finde es selber auch nicht.
00:37:11: Man muss nicht gerade noch Fotos zeigen von der überfahrenden Katze.
00:37:16: Aber Sie haben den Sprach in der Familie auch überschwierigst?
00:37:21: Ja, es ist einfach ... Das ist nicht von uns Ferngelten gehalten worden.
00:37:24: Es wurde nicht tabuisiert.
00:37:26: Wir hatten auch Auseinandersetzungen am Familientisch.
00:37:31: Man hat sich das gelehrt durchzusetzen oder auch zu akzeptieren.
00:37:37: So etwas ist jetzt nicht gut.
00:37:39: dass etwas schlechtes, etwas Schlimmes passiert ist.
00:37:42: Aber durch das lehrst du vielleicht auch als Kind schon, dass es am nächsten Tag wieder weitergeht.
00:37:48: Und dass es wieder besser geht?
00:37:50: Dass es einem wieder besser gehen kann...
00:37:52: Ja, dass die Katze tot ist und dass es wirklich die Lieblingskatze war ... aber dass das halt einfach passiert.
00:38:01: Und da es dann vielleicht wieder ein neues Büsi gibt!
00:38:05: Wie geht's dir jetzt Christiane?
00:38:08: Jetzt geht es mir gut, heute geht's mir tip top.
00:38:11: Also jeden Tag, wo du das Verwachen kannst, selbst auf den Kühlschrank gehst und dir ein Glas kalter Orangensaft einschenken kannst.
00:38:21: Wo du dich aus der Schweiz keine Schlüche im Körper hast, ist eigentlich auch
00:38:25: einen guten Tag.
00:38:27: So schön!
00:38:28: Sehr schön!
00:38:30: Ja... Würde ich jetzt so sagen, aber
00:38:32: das
00:38:32: Schlusswort?