P(R)ODCAST mit Jahn Graf

P(R)ODCAST mit Jahn Graf

Transkript

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00:00:00: Hallo damit und einer neuen Folge von Broadcast, der Podcast von BroadCup Central Schweiz.

00:00:05: Nadja!

00:00:06: Wir haben wieder ein Mitglied, in dem sie ihre Lebensgeschichte erzählt.

00:00:10: Aber zuerst wie geht

00:00:12: es dir?

00:00:13: Mir geht es grundsätzlich gut.

00:00:15: Es ist gerade Mitte Juni.

00:00:18: Nein, es ist später schon.

00:00:19: Und es ist eine wahnsinnige Hitze.

00:00:21: Darum habe ich kurz um entschieden, dass wir heute ein anderes Podcaststudio haben.

00:00:24: Nämlich das klimatisierte Sitzungszimmer Und es ist gerade der Voltat hier drin zu sein.

00:00:31: Molly, ich muss schon

00:00:32: sagen ... Es ist angenehm!

00:00:35: Schön!

00:00:36: Ja du hast gesagt wir haben eine weitere Lebensgeschichte, die wir heute hören dürfen.

00:00:41: Silvia, etwas bei uns?

00:00:42: Du hast dich gemeldet.

00:00:43: Willkommen Silvia.

00:00:45: Hallo zusammen

00:00:46: Magst du dich gleich vorstellen wer du bist.

00:00:50: Ich

00:00:50: bin Silvia Zwei Drissig aufgewachsen in dem Konton Nürrie.

00:00:55: Ich habe zwei Kinder und wohne auf einem Bauernhof.

00:00:58: Genau!

00:00:59: Als wir den Aufruf gemacht haben, die Lebensgeschichte von Menschen mit Behinderung gehören, hast du nicht lange gezögert?

00:01:06: Und hast du mir geschrieben?

00:01:07: Wieso hast du das gemacht, Silvia?

00:01:09: Ja ich finde es wichtig, dass wir sichtbar werden.

00:01:13: Es gibt so viele Leute, die irgendeine Beeinträchtigung haben.

00:01:17: Ich fühle mich im Alltag fast ein wenig unter.

00:01:20: So schön, dass du hier bist und dich zeigst... Ich würde gerne einsteigen in dein Leben, wie und wo bist du aufgewachsen?

00:01:29: Wie war deine Kindheit?

00:01:31: Hast du geschwöchstet

00:01:32: dich?

00:01:32: Also ich bin am Kanton Neureaufgewachsen.

00:01:35: Auf dem Hof wohne ich jetzt noch.

00:01:38: Mein Vater war alleine gezielt.

00:01:39: Wir waren zu fährten.

00:01:41: Und dann kamen später nur zwei dazu.

00:01:44: Ein Halbschwester und einen Stiefschwester.

00:01:50: Ja ... Wir hatten eine anstrengende

00:01:52: Kindheit.

00:01:53: Wir haben viel

00:01:54: mitgeholfen auf dem Betrieb, aber grundsätzlich haben wir einen liebenswürdigen Vater.

00:02:01: Meine Grosseltern waren im gleichen Haus und die haben so gelebt.

00:02:05: Die haben für uns so viele gemacht.

00:02:07: Also ein Drei-Generationen-Haus auf einem Bauernhof?

00:02:11: Ja!

00:02:13: Über euch gibt es noch einen Dock und ich habe sicher mal die erste Hälfte gesehen ... Ich weiss, wie es bei euch daheim aussieht und was passiert, wenn es bei uns Schnee kommt.

00:02:26: Jetzt haben wir einen Halt, den hat man schon gespürt.

00:02:32: Ja, das ist vielleicht schon so.

00:02:36: Plötzlich kommt

00:02:37: ein Schnee

00:02:38: zu besuchen, plötzlich in die Wohnung rein.

00:02:41: Bis ins Haus?

00:02:43: Das war nur

00:02:44: im Nineninzgi, wo die Läufe kamen.

00:02:46: Da war ich fünf Jahre alt und das ist krass.

00:02:49: Ich erinnere mich daran wie wenn es gestern gewesen wäre.

00:02:53: Dadi sagte uns am Abend davor zu ihm mit dem Bett zu liegen, weil er nicht wusste ob wir am Morgen noch ein Dach aufm Haus haben.

00:03:02: Und dann sind wir nachher zu liegen.

00:03:04: Ich weiss schon, man

00:03:05: hatte Angst.

00:03:06: Aber es ging dann noch einmal.

00:03:08: Ich wurde am Morgen wach, meine zwei Brüder sind nicht mehr

00:03:11: gelegt.

00:03:12: Dann stand ich gerade auf und habe vor dem Fenster geguckt.

00:03:17: Dann machte das Bum und war alles voller Schnee.

00:03:20: Dann waren meine Brüeder

00:03:22: rauf.

00:03:22: Der

00:03:22: eine ist auf den

00:03:23: anderen.

00:03:24: Dann brachte ich die Tiere nicht auf.

00:03:26: Ich dachte,

00:03:26: du Dratel!

00:03:27: Warum?

00:03:28: Und Gott will ... Du sollst mir nur die Tiere zuheben, wenn alles volle Schnee ist.

00:03:32: Wir waren natürlich erst Jahre später bewusst, dass das gar nicht er war, sondern der Druck dieser Lawinen.

00:03:38: Wahnsinn!

00:03:39: Und dann kam relativ rassig mit den Tätigkeiten und zog uns hier raus und sagte, ja ... Er denkt eigentlich, es hat drei Mal die Flakre in der Küche, noch ein Statsch.

00:03:48: Dann dachte er, jetzt haben wir keine Familie mehr.

00:03:51: Wow!

00:03:52: Unglaublich... Und noch so gute Erinnerungen daran.

00:03:57: Du hast gesagt, das wäre es gestern gewesen

00:03:58: ... Ja!

00:03:58: ... weil

00:03:59: du das so in Gefahren bist?

00:04:00: Jahre bräuchte ich.

00:04:02: Am Anfang, am zweiten Winter, hat es viel gegeben.

00:04:06: Dadi legte mit mir ins Bett, bis ich geschlafen hatte, weil ich Angst vor den Leuten war.

00:04:11: Ich habe Aihidno.

00:04:13: Ich bin heute erwachsen und selber Mami.

00:04:16: Wenn es wirklich viel Schnee gibt,

00:04:18: kann es

00:04:19: sein, dass ich etwas Angst habe.

00:04:22: Aber ihr habt darüber geredet in der Familie?

00:04:24: Ja, ja.

00:04:24: Das war schon das Thema.

00:04:26: Wir waren dann noch im Kinderarzt und testen uns hier.

00:04:32: Da haben wir ein Traum.

00:04:34: Aber da kam nichts grosses zu uns.

00:04:36: Und wir konnten es eigentlich gut verarbeiten

00:04:40: können.

00:04:41: Was gibt dir als Bauern?

00:04:43: Oder was hat ihr als Kind

00:04:46: gegeben?

00:04:46: Als Kind war ich sehr glücklich, dass wir die Bühne haben.

00:04:49: Ich hatte auch immer gerne Katzen.

00:04:53: Alle Tiere habe ich gelebt und das ist ja heute noch so.

00:04:57: Und ...

00:04:58: Ja, ich will eigentlich nicht anders ... Also wohnen möchte ich nicht an einem anderen Ort aus einer Bührenhof, weil du einfach Freiheit hast.

00:05:07: Gerade für Kinder, die du sonst nicht hattest.

00:05:09: Und gerade meine beiden finde ich auch so schön, dass sie jetzt so aufwachsen

00:05:14: können.

00:05:14: Ist das auch während der Jugendzeit Pubertät so gesehen?

00:05:18: Oder hat es dir manchmal gewünscht, wenn man mit ihm dort

00:05:21: wohnt?

00:05:22: Ja, das hat sicher auch gegeben.

00:05:24: Zum Beispiel wenn die Alarmdrecher in der Sonne am See gelegen sind und wir einfach zu Hause haben, dann hatten sie schon Phasen, die wir angefunden haben.

00:05:33: Nein, das ist gar nicht cool!

00:05:35: Aber du hast es einfach gemacht weil du nichts anderes gekannt?

00:05:38: Wie sind deine Ausgänge von dort oben runter?

00:05:40: Ich bin ... Eigentlich gar nicht grosses Ausgang.

00:05:43: Das hat mir nie viel gesagt, ich weiss nicht... Warum?

00:05:46: Meine Geschwister sind schon viele, aber die haben alle bei den Kollegen übernachtet und so.

00:05:50: Aber es war einfach nie so meine Welt.

00:05:52: Spannend!

00:05:53: Hatten Sie eine Döffelung?

00:05:55: Ja, später ... Und ich bin früher weg.

00:06:00: Ich habe mich mit fünfzehn Neues gezogen in ein Zimmer.

00:06:05: Ich

00:06:06: bin in einem Praktikum mit der Pflege.

00:06:08: Nachher habe ich drei Jahre die Lehre gemacht.

00:06:10: Dann musste ich dort wohnen, weil ich den Amabik nicht kenne.

00:06:15: Je nachdem was für eine Schicht

00:06:17: ich hatte ... Das wäre gar nicht möglich gewesen?

00:06:18: Nein, wären nicht möglich.

00:06:21: Wenn ich mir jetzt überlegen würde, fünfzehn Auszogens schon wahnsinnig früh.

00:06:25: Du musst sehr früh und jung selbstständig werden müssen.

00:06:30: Ja, vielleicht war das ein bisschen der Vorteil, dass ich ohne Mami aufgewachsen bin.

00:06:36: Die gewissene Selbstständigkeit hat schon früher

00:06:38: gelehrt.

00:06:39: Und

00:06:40: meine Grossmami ist schon früher körperlich so ein bisschen ... Sie war immer sehr live und so, sie hat auch für uns gekocht und so.

00:06:49: Aber man hätte gleich etwas mithelfen müssen.

00:06:52: Das schwellte einer schon ein wenig fürs Leben.

00:06:55: Warum

00:06:56: hast

00:06:56: du dich dann auf die Pflege entschieden?

00:06:58: Vielleicht

00:06:58: auch wegen dem

00:06:59: wird man zueinander

00:07:01: angeschaut und so?

00:07:04: Ich ... Als

00:07:05: es um die Berufswahl ging, war ich gar nicht so richtig unterstützt.

00:07:09: Ich wusste lange nicht, was ich selbst bin in der Berufsberatung und da hatte ich den Eindruck, dass mir eher etwas zu tun hat.

00:07:19: Also wirklich?

00:07:19: Ich habe das so empfunden!

00:07:22: Und

00:07:22: dann habe ich gewusst, ob ich in der Fahrgähe oder

00:07:25: vielleicht

00:07:26: meinen Vater immer gefühlt hätte.

00:07:27: Ja du kannst doch verkäuferen.

00:07:28: Du bist eine gute Verkäuferin.

00:07:30: Und als ich den Schnuppern hatte, habe ich aber schnell ... gemerkt, das ist einfach nicht so meine Welt.

00:07:35: Und ich habe dann in diesem Heim

00:07:38: geschnuppert,

00:07:38: wo ich die Lehre noch

00:07:39: gemacht habe

00:07:40: und fand, wow, das sind so eine lässige Job und diese Leute ...

00:07:44: Ist das ein Heim für alte Menschen gewesen?

00:07:46: Ja!

00:07:48: Und du bist auch da blubbt in dem Bereich.

00:07:51: oder als Frage, ob man verschiedene Bereiche

00:07:53: schaffen darf?

00:07:53: Also ich habe einen FAB gelernt von Frau Betrüge.

00:07:56: Ich war vier Jahre dort, habe die Ausbildung gemacht.

00:08:01: Ich bin nach schweiz an einem Maltersheim in der anderen Halbjahr.

00:08:06: Dann fand ich, dass ich noch HF mache und mich für den Pflege-HF beworben habe.

00:08:11: Und dann kamen wir an.

00:08:12: Ich hatte die Ausbildung angefangen aber auch gesundheitlich angekommen.

00:08:17: Ich habe vorhin schon ein bisschen Hüftprobleme gehabt.

00:08:21: Dann sind ganz verschiedene Faktoren dazu geführt, dass sich das abbrechen

00:08:30: musste.

00:08:30: Du hast im Vorgespräch

00:08:32: gesagt, acht Jahre.

00:08:33: Aber hat

00:08:34: es schon vorher eine

00:08:37: Anzeichen gegeben?

00:08:37: Als Kind habe ich viel gehört, dass ich mir gesagt habe, du leufst jetzt noch wie du bist.

00:08:44: Das ist so ein bisschen wie ... Man hat das weh nicht ernst genommen oder ... Ich kann auch in der Oberstufe ... Man hat es sogar ähnelt, weil der Lehrer gesagt hat ... Ich sehe, dass du Mühe hast mit den Läufen.

00:09:01: Ich hatte recht übergewicht aus Jugendlichen und war immer draufgeschoppt.

00:09:06: Die ist einfach fein.

00:09:06: Und die magst nicht.

00:09:08: Sie ist einfach zu fühlen und will jetzt nicht.

00:09:11: Dann ist das so ein bisschen ... Hätten wir euch nicht so genau abgeklärt?

00:09:16: Aber nachher,

00:09:18: wenn du auf Amerika

00:09:21: neidest, mit der Hüfte

00:09:22: ist etwas.

00:09:24: Also richtig schlimm war es, dass ich in der HF schon gemerkt habe, dass viel ein Sitz hat.

00:09:30: Das verliere ich wie nicht.

00:09:31: Es geht mir immer schlechter und dann wusste ich wieder etwas, was ich bewegt hatte.

00:09:37: Dann habe ich nach einem anderen Alter.

00:09:39: Sie haben noch eine probiert.

00:09:40: Ich war knapp anderthalb Jahre alt und habe hundert Prozent geschaffen.

00:09:45: Dort habe ich wirklich gemerkt, gegen Ende anehe ich jeden Tag Schmerzmittelknalt.

00:09:52: Manchmal ist es drei, vier Mal.

00:09:53: Einfach, dass ich durch den Dach gekommen bin und dann habe ich aber schon gewusst, jetzt muss ich abklären.

00:09:57: Und da bin ich

00:09:58: abgeklärt

00:09:59: und bin zu Hause in einem Facharzt

00:10:01: für Orthopädie,

00:10:02: wo meine Schwiegermutter mich empfohlen hat.

00:10:05: Dann hat er mein Rückenbild angeschaut und macht das so zu mir.

00:10:09: Ja also sie operiere ich dort her nicht.

00:10:12: und dann

00:10:12: hab ich das angelangt.

00:10:13: Ich fragte die Hand, warum?

00:10:15: Ja, ich muss jetzt Inselspital verweisen.

00:10:18: Dort oben hat es Spezialisten.

00:10:19: Sie haben ganz etwas Seltenes.

00:10:21: Ehrlich?

00:10:22: Ja und dann bin ich in den Insel-Spital überwiesen worden.

00:10:25: Dann ging die Maschinerie mit der Untersuchung los.

00:10:29: Und das war relativ schnell klar.

00:10:31: Ich kann mich noch erinnern, dass beim ersten Gespräch mit dem Chefarzt, der mich operiert hat, fragte mich, was ich arbeiten würde.

00:10:38: Und dann sagten wir so ... Ja also sie ... Die Hüfte muss operiert werden.

00:10:43: Aber wenn sie die kooperiert haben, können Sie sicher sein, dass sie nachher nicht mehr kennenlernen können.

00:10:48: Dann können Sie sich schon einmal mit dem Gedanken verhindern, dass Sie nachher damit umschwollen müssen.

00:10:54: Und dann ... Ja, ich war zwei, drei, zwanzig.

00:10:56: Ich

00:10:57: habe

00:10:57: mich an den Job geliebt und dachte, was mache ich nachher?

00:11:00: Genau!

00:11:01: Dann habe ich es gefragt, ja, diese Frau laget schon.

00:11:05: Das war mir noch nicht so bewusst, dass das sehr langen Prozess ist.

00:11:10: Ich glaube, so geht es ganz vielen Silvia.

00:11:12: Dass man denkt ja wir sind hier im guten Sozialsystem und da wird einem geholfen.

00:11:18: Du hast das ein bisschen anders erlebt?

00:11:21: Ja ich hatte sehr schwierige Phasen.

00:11:24: Ich habe dann die Hüfte operiert.

00:11:25: Die Heilungszeit war mega lang.

00:11:29: Ich hatte nachher noch Beschwerden.

00:11:31: Bei uns auch von der Nägel ging es nur schief.

00:11:33: Dann haben sie mir einen Muskeldurchschnitt, den sie nicht erzählten.

00:11:37: Und dann konnte ich noch das Becken stabilisieren.

00:11:41: Man hat das hier gesehen.

00:11:43: Unser Arbeitsmarkt ist auf uns gelastet, dass die Leute funktionieren und man nichts ansehen kann.

00:11:52: Gerade in der sozialen Prüfung bin ich ein wenig weh.

00:11:54: Ich habe mich manchmal gefühlt, wenn ein Fischer von Mars ... Also, ich habe dann versucht mit Hilfe der IV Sozialpädagogin

00:12:03: zu machen.

00:12:04: Ich habe ein Praktikum gemacht, das halb Jahr.

00:12:07: Ich bin sehr gerne in dieser Stiftung Bremdingsheizelzehn.

00:12:11: Also mit der Erwachsene-Menschin-Behinderung?

00:12:14: Ja und ich kann ja das nicht so kennenlernen.

00:12:15: Ich war davor immer im Altersbereich.

00:12:16: Das

00:12:17: ist schon etwas anders.

00:12:18: Und

00:12:18: im Alterbereich ist viel gepflegt und ist auch drum anstrengend.

00:12:21: Ich hatte das Gefühl, die Menschen mit Beiträchtigungen sind ja vielleicht Mitbeiträgtigen, die nicht unbedingt körperlich waren.

00:12:29: Es hat mir auch mega gefallen.

00:12:31: aber da war es ein bisschen das Problem.

00:12:33: Wenn man nicht mit ihnen posten, laufen oder wandern muss, dann habe ich die wenigmegen mithalten.

00:12:39: Ist dir das nicht mehr gut?

00:12:40: Ja,

00:12:41: ich hatte nur Teilzeichen und HW-Steig genug.

00:12:44: Dann hat der Nachher, wenn meine E-Vorbruchsberaterin entschieden, dass sie das quasi nicht unterstützt, weil sie nicht wissen, wie lange ich es nachherkomme.

00:12:52: D.h.,

00:12:53: die Umschuhe liegt zur Sozialpädagogin, hat nicht funktioniert?

00:12:57: Nein!

00:12:57: Das hat einen TV aus irgendeiner Dinge verbrauchen.

00:13:01: Du selber hättest dich aber gesehen in diesem Bereich?

00:13:03: Ja, ich habe mich dort gesehen.

00:13:05: Ich habe schon gemerkt, dass sich die Körperlichung im Limit läuft und es war für mich nachvollziehbar, dass Tiva auch weggesagt hat, nein, längerfristig funktioniert das nicht.

00:13:16: Aber jetzt noch Alternativen geben?

00:13:19: Man bereckt sie nicht so ab

00:13:21: und nachher... Also es hat immer gehalten ... Die Beraterin, die ich hatte, hat immer zu gewogen ins Büro.

00:13:27: Ich hatte einfach das Gefühl, nein.

00:13:31: Das Büro ist nichts für mich.

00:13:32: Ich muss etwas mit Menschen machen.

00:13:34: und was mir Spass machte.

00:13:35: Bist du nicht psychisch kaputt?

00:13:39: Dann habe ich mich weggewehrt und gefunden, dass ich es schaffe.

00:13:43: Ich füße auf eigene Füsste, suche ich etwas.

00:13:47: Dann haben sie das abgeschlossen und eine neue Rentenprüfung.

00:13:50: Wie die Renten-Prüfung so geht, geht ewig.

00:13:55: Ja, ich habe den Nachher weggefunden.

00:13:57: Ich schaue ihn jetzt.

00:13:58: Irgendetwas finde ich schon.

00:14:00: Ist in dieser Zeit auch Progab zentral Schweiz in dein Leben

00:14:04: gekommen?

00:14:05: Progabe habe ich eigentlich durch einen Zufall mitbekommen, dass sie existiert.

00:14:12: Ich habe vorher das nicht gekämpft.

00:14:13: Ich hatte irgendwie ein Problem und habe bei einer Beratungsstelfgegeben der Landwirtschaft ... Hat mir jemand gesagt, es gebe die Probe.

00:14:23: Aber ich soll mich dort mal melden, wo sie sich nicht so spezialisiert haben.

00:14:28: Und dann habe ich mich angemeldet und ... Ja?

00:14:32: So fand ich den eigentlich tristig.

00:14:36: Was mich mit dem Wundernern nicht besser sitzen würde, weil wir uns in das Büro angetragen hatten von der E-File, um zu sagen, dass keine Sitze gar nicht so gut wäre.

00:14:48: Das wäre ja auch ein Problem geworden!

00:14:53: Ich bin der Meinung, ich brauche die Wechselbelastung.

00:14:57: Nur sitzen ist auch nicht okay.

00:15:00: Ich habe dann nachher auf eigene Füste ... Ich suchte Jobs und habe hunderte Bewerbungen geschrieben.

00:15:07: Dann fand ich aber einen Job in der Aktivierung mit den alten Leuten.

00:15:12: Das war auch nicht körperlich in diesem Sinne.

00:15:15: Und ich war sehr, sehr gerne da.

00:15:17: Ich war zwei Jahre nach dort bis zu Anfang die Zwei-Zwenzig.

00:15:21: Bis dann eigentlich ... Ich hatte zwei Bandschiebevorfälle.

00:15:23: Dann war ich wieder rausgekommen.

00:15:26: Du

00:15:27: hast jetzt gesagt, bis die Zwiebeln zwanzig waren.

00:15:29: D.h.,

00:15:30: du warst denn schon Mutter?

00:15:31: Ja!

00:15:33: Dein Mann und deine Kinder kamen in dein Leben?

00:15:36: Also kennengelernt habe ich meinen heutigen Ex-Mann im zwei Sechzehn.

00:15:40: Und zum ersten Kind hatten wir einen Neunzehn, ein zweitem Zweizwanzig.

00:15:44: Die Hüfte OP war im siebenzehnte.

00:15:48: Ich hatte eigentlich die Kinder während dieser Phase.

00:15:52: Und ich hatte mega, mega Glück ... dass meine Familie so mitreitet hat, dass ich keinen arbeiten kann und das organisiert habe.

00:16:00: Dass die Kinder gut versorgt sind, wenn ich in diesen E-Valprogrammen in ihnen war?

00:16:05: Wie ist der Gang mit dem Lüpfen des Kindes?

00:16:08: Es ist ja alles ... Ja, Achtung!

00:16:11: Ich sage etwas müderliches.

00:16:13: Es ist alles so körperlich, wenn man kleine Kinder hat.

00:16:16: Ich lebe hier durch ein, schlafe auf einem oben, betreihe sie um.

00:16:21: Und eine so typische Haltung ist als Mutter.

00:16:24: Wir nehmen sie an die Hüfte vielleicht und dann stützen wir sich wieder ein.

00:16:28: Das

00:16:28: ging bei mir nie mit dem Seedlichdrehen.

00:16:32: Also ich habe jetzt nicht unbedingt das Tragemami gewesen, aber ich bin sehr dankbar, dass meine Kinder so pflegeleicht waren.

00:16:40: Oder sie haben es sich halb in den anderen geholt?

00:16:42: Ja,

00:16:42: beim Papi oder ja ...

00:16:44: Das umgetragen!

00:16:47: Wie fühlst du dich mit dem immer wieder in diesen E-Fail-Programmen?

00:16:52: Immer nicht wissen, immer wieder selber müssen.

00:16:55: Schauen wir uns schon voran und wie du den Arbeitsmarkt wahrgenommen hast, dann bist du noch plötzlich auch mutig geworden.

00:17:02: Du musst keine Arbeit machen, jede Familie und alles.

00:17:07: Wissen Sie, dass es so ging, psychisch?

00:17:10: Ja ich habe das immer getragen, weil ich mich noch muss.

00:17:13: Ich hatte gar keine andere Wahl.

00:17:14: Ich wusste, wenn ich das Psychisch auch noch überkriege, dann haben meine Kinder verloren und meinen Mann ist verloren.

00:17:22: Ich habe weh gewusst, ich muss es einfach ... Ja, ich hatte schon eine Phase, in der ich voll verzweifelt war, wo ich nicht wusste was oben und unten ist und wie ich selbst weitermachen

00:17:33: soll.

00:17:34: Was hättet ihr gekonft?

00:17:35: Ich

00:17:37: habe gute Kolleginnen, die seit Jahren mit ihnen alles besprechen können.

00:17:42: Die hat mir viel, viel ... Sorge einfach darüber reden.

00:17:46: Ja, bei meinem Vater kann ich alle etwas erzählen.

00:17:51: Bis zum Tod von meinem Grossmami war mein grossmami mega wichtiger Bezugsperson gewesen.

00:17:57: Die hat jeder Kummer angelost?

00:17:59: Schön!

00:18:01: Wie ist dir finanziell gegangen Silvia oder euch als junge Familie?

00:18:06: Ja, es war immer ein Riesenkampf.

00:18:10: Meine Ex-Mann lebte immer von der Hand ins Müll und ich dann ... Es ging so, aber man hatte einfach nichts auf der hohen Kante.

00:18:21: Und ich bin natürlich davor ... Ich habe sparsam gelebt.

00:18:24: Ich habe immer hundert Prozent gearbeitet bis diese Beiträchtigung eingetreten ist.

00:18:28: Und ich bin mich natürlich nicht mehr gewöhnt.

00:18:32: Man arbeitet hundertprozentig, den Monat kommt der Lohn.

00:18:34: Du hast keine Sorgen, du warst

00:18:35: die Sicherheit.

00:18:37: Ja und oftmals ist das alles weggebrochen!

00:18:41: Wie ist es jetzt?

00:18:43: Jetzt im Moment ist immer noch etwas gleich.

00:18:46: Ich hatte das Glück, dass ich nach Rankentag Geldversicherung habe vom ehemaligen Arbeitgeber aber die läuft dann auch bald aus.

00:18:54: Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig Das wartet man wieder.

00:18:58: Es ist immer ein bisschen das Warten

00:19:01: und das Aushalten, die Ungewößheit auszuhalten oder nicht wissen?

00:19:05: Ja ja und vor allem auch wenn wir gerne arbeiten wollen.

00:19:09: Also ich denke manchmal würde ich mega gern wieder in einen Ort steigen aber es ist halt einfach so schwierig etwas zu finden was etwas angepasst ist und wo man noch weggeschätzt wird.

00:19:20: Was

00:19:21: könntest du dir vorstellen wie ich das hier loslasse?

00:19:27: Sie werden jetzt so wirklich motiviert und sie wollen arbeiten.

00:19:33: Was könntest du dir

00:19:34: vorstellen?

00:19:35: Ich bin eigentlich absolut unkompliziert, am liebsten würde ich wieder in den Bereichen, wo ich mit Menschen arbeiten kann, aber auch aktivierend war toll.

00:19:46: oder nur die Beratung, gibt es viele Sachen.

00:19:51: Ich kann auch nur eine Kasse Beilöpfe verkaufen, das sind wir gleich.

00:19:54: Du kannst

00:19:55: gut mit Menschen.

00:19:56: Ja, ich habe

00:19:58: gut mit den Menschen.

00:19:58: Und vom Penz umher?

00:20:00: Ja, im Maximum ist es bis zu einem Vierzehn Prozent.

00:20:04: Von der E-Vow her ist es fünfzehntig gestuft.

00:20:07: Aber meine behandelnden Ärzte sagen, so vierzehn prozent ist eigentlich das Ideale.

00:20:13: Man darf nicht vergessen, deine Kinder sind jetzt sieben und vier Jahre alt.

00:20:17: Sie brauchen dich auch noch fest.

00:20:18: Es ist nicht so, dass die schon selbstständig durchs Leben gehen.

00:20:22: Ja das ist sicher so!

00:20:25: Ich habe jetzt auch zu Glück, dass ich es mit der Familie gut organisieren kann, damit sie sich betreut, wenn ich am arbeiten bin.

00:20:30: Und ich habe das Wetter uns gleich hier etwas gebraucht.

00:20:33: Also ich vermisse das eigentlich.

00:20:37: Du hast gesagt, du wolltest einfach ein bisschen sichtbar machen... Und was ist deine Bitte?

00:20:46: auch eine Gesellschaft, die das zuhört?

00:20:48: Die

00:20:50: halbe Bitte ist einfach, dass man uns sieht und uns wahrnimmt.

00:20:56: dass man uns nicht so stigmatisiert und verurteilt.

00:20:59: Ich kann mich zum Beispiel erinnern, ich bringe Arztzeugnis vor X-Jahr, an dem es angefangen

00:21:03: hat

00:21:04: ... Sie haben mir angeschaut, das wäre ein Ausreiner.

00:21:06: Und da kommt die Sozialschmarotzerie, wo quasi Rankentaggeld zieht.

00:21:11: Man merkt es einfach.

00:21:14: Ich bin sehr ein intuitiver und sensitiver Mensch.

00:21:18: Ich lese zwischen den Zielen.

00:21:22: Ja, das hast du gemerkt.

00:21:23: Ich hatte das Gefühl, dass ich da voll integriert war und kaum das Arztzeug missbracht habe.

00:21:28: Jetzt bin ich nur noch vom Abstellgleis.

00:21:30: Solange du gut funktioniert hast als Arbeitenehmende, ist alles gut gewesen.

00:21:35: aber so die Einbrüche kamen, hat es geklappt.

00:21:39: Nicht mehr dich nicht mehr ganz vervoll.

00:21:40: Ja

00:21:41: genau!

00:21:42: Und stellt sie erst mal rutschen?

00:21:44: Es tut mir mega leid.

00:21:46: Das ist unglaublich

00:21:47: Das merke ich anders.

00:21:49: Wir trauen

00:21:50: einfach nichts zu, weil wir den Rostl

00:21:52: gesehen haben.

00:21:54: Darum sage ich, was das langt

00:21:57: habe.

00:21:57: Ich finde es einfacher ist, denn ich kann nur

00:22:00: überraschen.

00:22:02: Man

00:22:02: ist mit dem klargekommen, dass

00:22:04: man die Stereotypen drüberhängt.

00:22:08: Wir sind so unsichtbare

00:22:10: Behinderungen.

00:22:11: Doppelt

00:22:12: manchmal diskriminiert

00:22:14: ... Zuerst wird sie wie voll

00:22:17: genommen,

00:22:18: aus dem produktiven

00:22:21: Hinterfragen nachher.

00:22:23: Nachher

00:22:23: sind sie auf der gleichen Ebene wie ich.

00:22:26: Und dann musst du wieder kämpfen, dass eigentlich auch du steil und produktiv bist.

00:22:29: Ich weiss nicht, ob

00:22:34: es eingegangen ist... Ja, es ist immer etwas unterschiedlich.

00:22:38: Auch bei den Arbeitgebern habe ich so jede Erfahrung gemacht.

00:22:42: Nicht bei allen.

00:22:43: Der letzte war sehr, sehr kulang, da bin ich oft ausgefallen und meine Chefin hat nie irgendwie etwas Negatives.

00:22:50: Schön!

00:22:52: Aber wo das angefangen hat, gab es schon das Zeichen der Zander mal, dass sie mit einer Eigeratze schon wieder was oder einen Entzündung innen haben.

00:23:02: Und dann denkst du manchmal ja, ich mache das nicht extra?

00:23:05: Mein Körper ist jetzt halt einfach ein bisschen ... Sie sucht

00:23:06: sich nie mehr aus.

00:23:08: Ja, genau.

00:23:10: Wie geht es dir jetzt?

00:23:12: Oder wie kann das Familie, du hast vorhin gesagt, mein Ex-Mann?

00:23:15: Ihr seid inzwischen getrennt und auch gescheiten.

00:23:20: Wie kommen die ihr miteinander zu schlagen?

00:23:22: Wir haben ein bisschen ein lustiges Familienmodell.

00:23:25: Also wir wohnen nur im gleichen Haus Und er ist einfach in einer anderen Wohnung als ich.

00:23:30: Ich wohne mit den Kindern unten in der Familienwohnung.

00:23:34: Das geht grundsätzlich sehr gut.

00:23:36: Für uns hat es immer viel Wert gehabt, dass die Kinder mit Beinen aufgewachsen sind und dass man auf Augenhöhe schaut, die Probleme zu lösen.

00:23:45: Und das hat sich auch mit der Scheidung nicht geändert.

00:23:47: Wir hatten einfach unterschiedliche Lebensvorstellungen.

00:23:51: Wir kamen so jung zusammen.

00:23:53: Ich hatte das Gefühl, dass es nie einen anderen Mann gibt, den ich lieben kann – und er wahrscheinlich ein.

00:23:59: Ja, jetzt nach den acht

00:24:00: Jahren haben wir wirklich

00:24:01: gemerkt.

00:24:02: Wir sind eigentlich in diesen acht Jahren völlig andere Menschen geworden.

00:24:04: Ihr habt aber auch viel zu tragen gehabt?

00:24:07: Ja,

00:24:08: das ist vielleicht wie bei anderen Beziehungen.

00:24:10: Ich habe das Gefühl, dass es zwanzig und dreißig Jahre ist.

00:24:12: Das ist unglaublich, was ihr aushalten

00:24:17: müsst.

00:24:17: Ja, so

00:24:17: ist es schon.

00:24:19: Aber das finde ich wahnsinnig schön, dass du sagst, es ist wichtig, dass die Kinder bebeiden sein können und wir auf Augenhöhe gehen.

00:24:24: Dass sie das nicht auf dem Buckel der Kinder austragen.

00:24:27: Und ich könnte euch dann auch abwechseln mit den Kindern betreuen.

00:24:31: Also, wir haben das Modell ... Topwater ist eigentlich schon bei mir, aber er hat sie alle zwei Wochen.

00:24:37: Dann ist wirklich dieses Wochenende, wo er sich hat, da habe ich Freude, komme und gehe, wenn ich will.

00:24:42: Das ist schon eine schöne Zeit für mich, ein neues

00:24:46: Gleiche.

00:24:47: Was tust du dir dann gut an den Wochenenden?

00:24:50: Kannst du einmal einfach nichts machen.

00:24:55: Das ist schwierig, also das ist wirklich schwierig.

00:24:57: Aber jetzt

00:24:58: denke ich... Ja, das ist

00:25:00: hohe Schule!

00:25:01: Da habe ich vielleicht etwas Nähen oder Plotten und mit Kollegen nüsen.

00:25:05: Oder sonst mit der Familie.

00:25:08: Weil es ist manchmal so ein bisschen ... Wenn es gerade die vierjährige hat, ist es auch gesundheitliche Probleme.

00:25:16: Das ist ein wenig gleich anstrengend,

00:25:18: oder?

00:25:20: Wenn du nichts machst und zu Hause bist, sieht man dich.

00:25:24: Also siehst du die Kinder, oder?-

00:25:25: Ja, nachher hängen es nur an mir.

00:25:27: Du musst fast abmachen und weggehen.-.

00:25:31: Ja, das ist

00:25:32: ... Gerade die Geräte sind schon in den Schuhen.

00:25:36: Oder kommt die Schuhe?

00:25:37: Sie kommt im Sommer in die erste Klasse.

00:25:39: Freut ihr sich?

00:25:40: Ja, ich glaube schon.

00:25:42: Sie hat zwei Jahre Kindesgie gemacht.

00:25:45: Sie hat schon freit, dass sie mal etwas produktiv sind.

00:25:48: Sie tut sehr gerne rechnen jetzt schon.

00:25:50: Ah wow!

00:25:51: Wie ist der Schulweg von euch oben und

00:25:53: unten?

00:25:54: Sehr weit.

00:25:56: Also

00:25:57: sie hat mega Glück, dass es im Moment noch das Bus angeboten hat, was ihr Mittag alles muss haben.

00:26:02: Das wird von der Zeit her gar nicht länger.

00:26:04: Dass ich auch mit dem Bus in die Schule komme.

00:26:06: Aber das wird dann irgendwann neun immer sein.

00:26:08: Und sie ... Ich würde sagen, thirty-fünf Minuten, vierzig.

00:26:12: Für

00:26:12: einen Weg?

00:26:13: Als Impostauto

00:26:14: oder in einer Post?

00:26:15: Nein, wenn es jetzt zuvor geht.

00:26:16: Wenn sie laufen würde ...

00:26:17: Es läuft schon seit zehn, zwölf Minuten runter und ist nachher da vorne.

00:26:25: Das heisst auch wieder ein bisschen neue Alltag für euch ab dem Augusten.

00:26:30: Ja, wieder etwas intensiver.

00:26:32: Man muss sich mehr mit dem Schwallzüge befassen.

00:26:37: Sie hat das so geliebt.

00:26:38: Sie kamen keinen an.

00:26:41: Keine Häusaufgaben.

00:26:42: Wobei, wenn sie sich so freut und schon mal rechnen, wird sie sich auf die ersten Hauser freuen.

00:26:46: Das

00:26:46: glaube ich schon auch.

00:26:48: Ja, ich denke schon, sie hat sehr coole Lehrpersonen, die man wirklich anmerkt, sie geht sehr gerne.

00:26:56: Und den Jüngeren mit Vierern?

00:26:57: Wird er auch Spülgruppe oder sonst ein Angebot?

00:27:01: Nein!

00:27:02: Wir haben uns jetzt aber der Gegner entschieden das zu machen.

00:27:04: Ich habe viele Kollegen ... Die Kinder haben im gleichen Alter und erholt sich das so.

00:27:11: Wir haben ihn jetzt nicht zurückgestuft, weil er ein bisschen entwickelungsverzögerend ist.

00:27:15: Jetzt ist es in uns gekommen, dass er Halsnase nachhört und noch P bräuchte.

00:27:19: Darum fuhren wir witzgefühlt.

00:27:22: Er hat schon diverse Therapien, damit

00:27:25: man nicht zu stressen

00:27:26: kann.

00:27:29: Von was träumst du Silvia?

00:27:30: Was wünschst du dir?

00:27:32: Weisst du, wenn du zur Zukunft schaust?

00:27:37: die langsam eben auch Neues erleben.

00:27:42: Was wünschst du dir?

00:27:45: Ich denke, ein Platz in der Gesellschaft.

00:27:47: Wie Teil sein von etwas, was mich ausgeliegt und zufrieden macht.

00:27:54: Vielleicht mal wieder eine Beziehung, die funktioniert ... nicht ohne Sorgen, aber dass wir nicht zum Worstcase das Leben wie ich die letzten Jahre haben müssen.

00:28:07: Sondern dass man eine Sicherheit hat.

00:28:10: Ich komme einigermassen über die Runde, wenn ich einteile, komme ich gut durch.

00:28:16: Das wünsche ich dir so fest, Silvia?

00:28:18: Dass es einfach etwas ruhiger in deinem Leben ist und weniger Stürmer meistern

00:28:23: muss.

00:28:24: Ja, dann kann ich mich noch anschließen, dass du nicht immer im dunkelroten Bereich laufen musst.

00:28:29: Sondern auch mal die grüne Wiese mit dem grünen Statuskasten erleben.

00:28:34: und ja diese Blume auf der Wiese darfst du anschauen.

00:28:37: Und das habe ich mir einfach auch typisch.

00:28:40: Für dich und deinen Liebst hast du nicht schon in deinem

00:28:43: Kopf

00:28:43: zu fest

00:28:44: muss

00:28:45: an Verstrukturen und von aufgeweisen, sondern auch von meiner Seite.

00:28:52: Was alles kommt ... Aber du bist jetzt bei Brokkapp, bei uns ein Mitglied.

00:28:57: Wir werden sicher beim Antrieb sein.

00:28:59: Ich bin der GV für eine Anstaltung, aber für diesen Sommer wünsch ich dir nicht

00:29:04: einfach gute Erholung!

00:29:05: Merci vielmals

00:29:06: und danke viel mal, dass du gekommen bist.

00:29:08: Danke für die Mut, dass sie deine Geschichte

00:29:10: enthalten

00:29:11: hat.

00:29:11: Ich weiss, dein Alltag ist wahnsinnig dicht und du bist heute einfach auf Luzern gekommen.

00:29:17: Du hattest auch noch andere zu tun und hast dir diese Zeit genommen.

00:29:21: Ja, mir war das mega wichtig.

00:29:22: Ich habe schon manchmal gedacht, wenn die Progab nicht gewesen wäre, wäre ich wahrscheinlich verzweifelt.

00:29:28: Also ich habe mich total wohlgefühlt an den zwei Beraterinnen, die ich in dem letzten Jahr hatte.

00:29:35: Die sind so super.

00:29:36: und ja ... Die Progabe hat mich durch diese Zeit durchgetragen.

00:29:41: So schön!

00:29:42: Danke für die Wertschätzung.

00:29:45: Na ja, machen wir eigentlich zum Abhaushalt?

00:29:48: Hey, ein bisschen schon?

00:29:49: Ja.

00:29:50: Wolltest

00:29:50: du etwas erzählen, wenn wir

00:29:52: wieder kommen?

00:29:54: Ich weiss es, glaube ich.

00:29:57: Du verlasst dich davon!

00:29:58: Ich

00:29:58: verlaube mich voll lustig.

00:30:00: Wir

00:30:01: sind im Jahr von den Lebensgeschichten ein bisschen rollende Planung.

00:30:06: Man darf sich nach wie vor bei uns melden, wenn man seine Geschichte teilen kann.

00:30:11: Anfang Juli treffe ich mich auch noch einmal mit einem Mitglied, der Geschichte aber mag aufschreiben für das Progab-Magazin.

00:30:19: Das ist auch jeder Ausgabe jeweils als Sportdient,

00:30:23: d.h.,

00:30:23: wenn man sich bei mir meldet und ich immer schaue, was für diese Person passt.

00:30:27: Magie Zwei-Zilvia sagt, sie hat noch nie einen Podcast

00:30:29: gemacht!

00:30:30: Mal!

00:30:31: Ich komme,

00:30:31: bin mutig genug.

00:30:33: Oder sagen wir, nein, vor dem Mikrofon redet es eher nicht.

00:30:36: Aber ich möchte mit dir ein Kaffee trinken und reden und du schreibst es auf.

00:30:41: Das ist auch möglich.

00:30:43: Wir sind weiterhin offen und freuen uns auf ganz viele Lebensgeschichte.

00:30:47: Und was

00:30:47: man sieht schon am zehenden, neunzehnte Oktober findet wieder hinter der Musik ein Stupengespräch ... Und das wird sicher wieder kaum wissen, wer es genau ist.

00:30:59: Aber das können wir euch sicher schon mal im Kalender rot markieren und auch von meiner Seite arbeiten.

00:31:05: Ich habe nächstes Monat einen Sommertausend machen müssen.

00:31:08: Wir zwei gehen noch ein wenig weg.

00:31:11: Aber nachher so auch aus September

00:31:13: gehören uns wieder

00:31:14: ganz schöne Summen und haben sich gesorgt.

00:31:17: Und nicht alles zu Hause!

Über diesen Podcast

Aktuelles aus Procap Zentralschweiz.
Procap ist eine schweizerische Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Behinderungen. Unser Ziel
ist es, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wir unterstützen unsere Mitglieder vor
allem mit Rechtsberatungen im Bereich Sozialversicherungen und kämpfen für eine inklusive
Gesellschaft. Ohne Wenn und Aber.
In diesem Podcast berichten wir aus den Bereiche Sozialpolitik, Sozialversicherungen und Kulturelles.
Stets mit dem Fokus auf Menschen mit Behinderungen. Gradlinig und direkt.
Zu hören auf den gängigen Streaming-Diensten – überall, wo es Podcasts gibt. Kopfhörer auf und wir
sind dabei beim Pendeln, Joggen, Bügeln oder auch auf dem Sofa.

von und mit Nadja Stadelmann und Jahn Graf

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