P(R)ODCAST mit Jahn Graf

P(R)ODCAST mit Jahn Graf

Transkript

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00:00:00: Hallo zusammen zu einem neuen Podcast von Procap Zentralschweiz.

00:00:05: Nadia, was haben wir heute?

00:00:06: Ich höre es schon ein

00:00:08: wenig.

00:00:09: Wir sind nicht im Studio, wo wir sonst so gewohnt sind.

00:00:11: Wir haben noch eine im Hintermusik für einen Live-Podcast mit Gästen.

00:00:16: Ich würde gerne euch hören, dass ihr hier seid!

00:00:23: Ich stelle mich sehr gerne kurz vor.

00:00:27: Ich bin Nadia Stadtmauer von Progapzentralschweiz und für die Menschen, die mich nicht sehen können aufgrund der Behinderung oder weil sie den Heim uns auf dem Kopfhörer haben und ich mich kurz beschreiben.

00:00:39: Ich habe Kruselhaar, halb Länge im Rotstuhl.

00:00:44: Ich trage ein pink, sanftes Blüsli, jeans und goldige Schuhe.

00:00:50: Mit mir am Tisch ist ebenfalls Jan Graf.

00:00:52: Magst du dich kurz beschreiben?

00:00:54: Ja, ich bin die Janin und auch ein Teil von Brokab Zentral Schweiz und mache den Podcast mit Nadia an der Öffentlichkeitsarbeit.

00:01:02: Heute bin ich so in blau-rot unterwegs.

00:01:06: Man merkt langsam, dass es kälter wird, denn ich bin mit einem Pullover unterwegs.

00:01:11: Und ja, freue mich jetzt auf dieses Gespräch!

00:01:14: Danke!

00:01:15: Ganz besonderer... Willkommen, es geht auch dich Martin.

00:01:20: Du bist unser heutige Gast.

00:01:21: Willkommen bei

00:01:22: uns!

00:01:22: Danke vielmals.

00:01:24: Magst du dich kurz beschreiben?

00:01:27: Ich

00:01:28: bin ein junger Mann von Mittefierzig mit einem schottischen Altherren-Käppi auf dem Kopf.

00:01:37: Mit einem Rollstuhltischli, der in der Regel meine Katze raufhöckeln würde.

00:01:42: und jetzt ist das Mikrofon.

00:01:45: Das T-Shirt begleitet mich seit dem Jahr zwei Tausend Eisens, hat mir gute Ideen gereistet.

00:01:50: Wunderbar!

00:01:51: Danke vielmals!

00:01:53: Auf deiner Webseite steht Martin Da die Muskeln stärker betroffen sind, je weiter unten im Körper sie sich befinden kann ich die Gesichtsmuskulatur fast uneingeschränkt nutzen.

00:02:09: Die Arme hingegen schon deutlich weniger gut und die Beine gar nicht.

00:02:14: Ich bin darum seit Geburt auf einen Rollstuhl angewiesen und habe gelernt mich hauptsächlich auf mein Mundwerk zu verlassen.

00:02:25: Ja, dann müsste nichts hinzu zufügen.

00:02:27: Ich freue mich darauf!

00:02:31: Martin, ich würde sehr gerne bei Deiner Kindheit einsteigen.

00:02:35: Wie hast Du sie gesehen?

00:02:36: Wie bist Du aufgewachsen?

00:02:37: Hast Du Geschwisterte?

00:02:40: Ich habe zwei jüngere Brüderin.

00:02:41: Sie sind sechs und neun Jahre jünger.

00:02:45: Und die sind beide nicht von einer Beiträchtigung betroffen.

00:02:48: Das war für mich sehr prägend in der Kindheit.

00:02:52: Ich war der einzige Rollifahrer aus dem Quartier.

00:02:57: Und ich habe mich immer mit den Gehen, den Kindern abgeben.

00:03:02: Ich habe mich auch immer mit ihnen identifiziert und wenn die Mutter mir gesagt hat, zu ruhig ist wieder der Anlass Donnern, wo wir gerne gehen von Zerebrennen oder so, dann ist das für mich immer ein Tag gewesen, weil ich gefürchtet und gehasst habe.

00:03:16: Ich war in der Kindheit noch nicht bereit, um mich diesem Thema anzustellen.

00:03:21: Ich habe dafür einen Selbstverständnis entwickelt, dass ich ein normaler Bub bin.

00:03:30: Ich kann halt einfach nicht laufen.

00:03:33: Jana, meine Seite nickt schon, kennst du

00:03:36: das?

00:03:36: Bei mir ist es etwas anders.

00:03:39: Wir haben auch in der Familie müterlicherseits jemand im Rollstuhl.

00:03:44: Das hat mich wahrscheinlich geholfen, wenn ich die Familien von meinem Vater ansehe.

00:03:52: Sie haben mehr Schwierigkeiten mit dem Thema Behinderung gewohnt.

00:03:57: Viele Neurodiverganzen sind da, aber für sie ist es normal.

00:04:02: Aber das ist in Ordnung.

00:04:04: Ich bin ein gärtner Exot und bei den ... Von meiner Mutter bin ich einfach einer, wie jetzt der Unkel Peter.

00:04:14: Jetzt bin ich natürlich ein Jahr alt.

00:04:16: Da habe ich mich manchmal auch etwas komisch angeschaut, wenn ich sage, dass wir mit den Rädern Geld verdienen oder so.

00:04:23: Darum... Aber das ist schon gemerkt und das hat mir auch mal extrem geholfen, glaube ich.

00:04:29: Wenn ich manchmal sehe wie ... Älteren gegen den Stereotypbehindrig müssen ankämpfen, wenn sie dann selbst noch als Kind haben mit Behinderung.

00:04:40: Das musste ich jetzt nicht mehr.

00:04:42: Martin, wie war es bei dir?

00:04:45: Ich glaube meine Grossvater hatte Mühe damit, dass ich ... eine Beinberechtigung habe.

00:04:52: Einer der ersten Sätze, was er über mich gesagt hat, wo die Behinderung rauskann, war, dass es etwas von dieser Seite der Familie hatte.

00:04:59: Das war ihm irgendwie wichtig.

00:05:01: Es war ein bisschen eine andere Generation, eine andere Denkweise und meinen Vater hat das nie so mich gespürt.

00:05:08: Er hat das auch nicht so empfunden.

00:05:11: Und ich habe eigentlich das Gefühl, meine Eltern haben mich immer so akzeptiert und gedacht, wie ich bin.

00:05:17: Ich habe ... Medekampf kann mich selber gerne zuhause haben.

00:05:21: Das ist ja der, den jeder Mensch ausgefächten muss.

00:05:23: aber die Behinderung machten das vielleicht noch etwas schwieriger.

00:05:26: Ich wollte immer einen Sitzenden-Fußgänger sein oder ich wollte möglichst nicht behindert gelabelt werden und da ging es mir gleich wie dir.

00:05:40: also darum habe ich mich immer ein bisschen gestreut vor Soales im SPZ oder eben Zerebra.

00:05:47: Dann habe ich schon gut nachvollziehen.

00:05:49: Ich erinnere mich an die Eröffnung vom SPZ, als war es Anfang der Neunziger oder so.

00:05:54: Und ich wollte nicht dort hin, als Kast.

00:05:56: Da waren wir da und haben diese riesige Rampi, wo man schuhe und runterfahren kann statt dem Lift.

00:06:02: Das erste Mal dachte ich, okay, das ist nicht alles schlecht!

00:06:07: Was hat meine Behinderung zu tun?

00:06:10: Martin, wie hast du deine Fuhlzeit gesehen?

00:06:12: Du bist im Dorf in die Schule gegangen ... Ist das alles barrierefrei gewesen?

00:06:17: Vorher noch nicht, nachher schon.

00:06:20: Danke dir!

00:06:21: Meine Mutter hat jetzt sehr Druck gemacht bei der Gemeinde, dass die Schüler in Rotenburg dafür gesorgt haben, dass zumindest eines dieser drei Schulhäuser einen Zugang bekommt, den ich reingekommen habe.

00:06:34: Ich musste über zwei Rampene hinten durchdeuten mit einer Wiese, an der eine grimmige Abwarte gemäht hatte und die anderen Schülern nicht zuhause durchwählen.

00:06:43: Aber ich bin reinkommen und das erzählt.

00:06:45: Es war für den einen oder anderen Lehrer etwas schwierig, dass Kai es hat.

00:06:50: Du musst jetzt ins Erdgeschulszügel, weil es keinen Lift hat.

00:06:54: Dann gibt es wahrscheinlich eine Gäder, die gesagt haben, man muss in einer anderen Klasse kommen.

00:06:59: Und dann bin ich halt in einer andere Klasse und komme zu einem richtigen Lieben-Lehrerin und so hat sich das dann zum Guten geführt.

00:07:05: Ja ja, jetzt ist es mega gut in Rotenburg, also sind jetzt auch noch ... Zwei Schuhe, die uns dazu gekommen sind und mir das richtig gut gegenseitig aufkamen.

00:07:15: Vielleicht auch durch das, dass man sensibilisiert tut.

00:07:17: Eine

00:07:19: Station von der S-Bahn ist einmal barrierefrei.

00:07:22: Die anderen glaube ich nicht.

00:07:24: Aber dann müssen wir nachher schauen...

00:07:26: ...Zer Rotenburg?

00:07:27: Ja, sie heisst es gibt einem Nord, einem Kaffee genau.

00:07:31: Das ist jetzt nicht mehr Roten Burg, aber Hauptsache, man kann rausnehmen an einer Sekunde.

00:07:36: Was ist

00:07:38: so?

00:07:39: Wie war deine Puppertät, Martin?

00:07:41: Hast du festpuppertiert und fest rebelliert?

00:07:45: Ich gab es im gesamten Schweizerischen Durchschnitt in ihr wenig.

00:07:51: Ich habe innerlich meine Kämpfe ausgefrucht.

00:07:55: Eine Anekdote, die ich mir erinnern kann, war ... Ich hatte ein paar Operationen mit zwölf, dreizehn.

00:08:04: Die Zeit nachher ist mega!

00:08:07: Schmerzhaft war für mich.

00:08:08: So Transferis, Bett oder unser Auto... Da konnte ich mich schon eine Stunde vorher feuchten.

00:08:14: Und dann gab es die eine Situation, in der meine Mutter wollte ins Autolüpfen.

00:08:19: Es hat mir einfach weh getan und ich habe ein Ventil gebraucht und gesagt, dass ich nicht mehr leben möchte.

00:08:25: Ich bräuchte davon und war plötzlich etwas geschockt, damit meine Mutter berühlt.

00:08:31: Und sie ist in die Wohnung, hat sich beruhigt.

00:08:35: Ich bin auf dem Auto, sitze kockert und teure ein Ofen vom Auto.

00:08:39: Während der Schmerz nachher geläut, habe ich gemerkt, es sei nicht nur für mich schwierig, dass ich die Behinderung hatte, sondern auch für mein Umfeld schwierig.

00:08:50: Das war meine grösste pubertäre Ausbruch im Zusammenhang mit den Behinderungen.

00:08:56: Sonst ja ... Ich bin nicht so klein in den Ausgang, steil und rauf.

00:09:02: Ich habe keine romantische Abenteuer erlebt.

00:09:07: Meine Pubertät hat sich etwas verzeugert in die frühe Zwanzigine.

00:09:12: Hast du Vorbilder in dieser Zeit?

00:09:15: Ich war nie jemanden, der einen Schauspieler oder ein Sportler bewundert.

00:09:21: Einzelne Leute in meinem persönlichen Umfeld, die etwas haben können, das ich nicht können.

00:09:26: Zum Beispiel einfach ruhig bleiben, wenn man hässig ist.

00:09:30: Keine Ahnung!

00:09:31: Einfach etwas.

00:09:32: und ich dachte wow das möchte ich auch.

00:09:34: Und ja darum kann ich dir jetzt keine Namen nennen, die du innen nicht bekommst.

00:09:39: Du hast kein Poster

00:09:39: an den Wand.

00:09:41: Ja und du?

00:09:42: Also... Ich muss so anfangen.

00:09:44: Pubertät war für mich schlimmer als Kindheit.

00:09:48: So Ich war beeindruckt, wie der Unkel Peter in der Familie war.

00:09:56: Aber nachher wird die Mehrheitsgesellschaft immer vorgegaukelt was man muss und was man sollte und wie man es sieht aus Die ganze Kleidung, Gross und alles das.

00:10:15: Und dann fährt es eine richtige Normierung an.

00:10:20: Oder wenn ich in die Werbe geschaut habe, war ich alles nur nicht das.

00:10:25: Dann hat das natürlich schon von Fragen aufwerfen.

00:10:30: Ich bin sehr kompetitiver Mensch oder ich bin ja auch in der Sonderschule... ...oder in den Publikum.

00:10:41: was wir stehen, du irgendein ist.

00:10:44: Und dann habe ich mir natürlich eine Lebenscheckliste anwärfen.

00:10:49: Gut für dich einen Partnerin und so... Ich bin sehr ein kompetitiver Mensch.

00:10:57: Das nehme ich auch sehr ernst.

00:10:59: Dann habe ich auch ganz viel erreicht aber gewissens halt nicht.

00:11:04: Darum auch den sitzenden Fussgänger.

00:11:08: Ich wollte das möglichst kompensieren und ruhig.

00:11:14: Wie hättest du das als Vorbild genommen?

00:11:16: Das gab erst in meiner Mitte die Dreißige angefangen, dass ich ruhig war.

00:11:21: Ich konnte schon sehr renekant und laut werden.

00:11:25: Und das ist nicht immer ganz einfach für meine Familie gewesen, aber wenn es gut anbricht.

00:11:31: Aber Pubertet war schon sehr zächtig.

00:11:36: Als eine unserer Gerüste ... Chancen im Leben, dass wir ein bisschen ausserhalb der Norm leben.

00:11:43: Es gibt eine Riesenfreiheit, wenn du nicht die Nike-Schuhe anhaben musst und jedes Eich, das andere mitmachen, verreisen.

00:11:49: Weisst du, wie ich meine?

00:11:51: Ja,

00:11:51: aber das musstest du erst mal verstehen!

00:11:53: Da habe ich auch alles weile gebraucht, was am Mitte zwanzig sein muss.

00:11:57: Und jetzt nimmst du den intellektuellen Schalfühlen?

00:12:01: Ja hey, nur für dich ja.

00:12:05: Sehr schön... Martin, ich weiss von dir.

00:12:08: Du hast die Matura abgeschlossen?

00:12:11: Wie ging es dann weiter?

00:12:14: Als ich die Matur gemacht habe, war das etwas zweitausend, musste ich mich entscheiden, wo ich studiere.

00:12:22: Das stand zu meinem DTH im Raum und zum anderen zu Lugano, also der Uni-Date.

00:12:29: Es war für mich eine schwierige Entscheidung, weil ... Auf Luganno wollte ich gerne.

00:12:36: Es hat mich gereizt Und auf Zürich war es der einfache Weg, den ich gewusst habe.

00:12:41: Da kloppte sie.

00:12:44: Der, der meinen besten Kollegen von der Kante sich entschlossen hat zu gehen, war der Mischgeführer und da bin ich halt ADTH, wo er schon lieber auf Lugano wäre.

00:12:54: Es ist ein kleines Opfer gewesen, das Zugeständnis in die Rechte geht.

00:12:58: Also es ging eigentlich nicht darum, welcher Studienweg, sondern als erstes eher wie hindernisfrei wird die Uni sein?

00:13:07: Also Lungano hat die Kommunikation studiert und über den Umweg ETH bin ich in ein ähnliches Fachgebiet gekommen.

00:13:14: An der ETH habe ich dann Umwelt- und Tourwissenschaften studiert, und dort hat es sich recht schnell gezeigt, dass das nicht so eine rollstuhlgängige Studiengang ist.

00:13:24: Du musst die Wasserprobe nehmen, du musst sie unter dem Mikroskop untersuchen.

00:13:31: Die Fähigkeiten haben zugeladen, dass ich im siebten Schritt, wenn man das Ganze auswertet, auch noch an den Zustossen.

00:13:41: Dort habe ich den Glück gemerkt, dass es nicht ist.

00:13:43: Ich bin in der Wintertour gewechselt und habe dort Übersetzen studiert.

00:13:48: Bösergleich landete bei den Sprachen.

00:13:51: Genau!

00:13:52: Ist das in diesem Studiengang gesehen, wo du ein Jahr nach Kanada bist?

00:13:57: Genau ja... Ich habe ein Jahr ablegatorisch auf die Kanada.

00:14:02: Als ich Studium angefangen habe, dachte ich, es muss sich in zwei Jahren weit weggehen.

00:14:08: In zwei Jahren ist noch ein WM, ein EM dazwischen.

00:14:14: Und ja ... Es hat mir aber auch geholfen, dass ich gewusst habe, ich kann nicht schläufen.

00:14:19: Mein Vater sagte mir, man müsste nicht in eineinhalb Jahre sagen, oh, du wirst es nicht wissen.

00:14:25: D.h.,

00:14:25: er hat dir das Zutrauen, dass du das ganze Jahr weggehst?

00:14:30: Ich glaube ... Er hat sich gar keine Sorge gemacht, im Gegensatz zu meiner Mutter.

00:14:33: Sie hat recht.

00:14:34: Es gibt noch mehr Mut, dass ich für das ganze Abenteuer brauche.

00:14:39: Und ... Als ich da über bin, hat sie mich begleitet und guckt, dass Ich dort gut versorgt bin.

00:14:47: Und sie hat gesagt ja also Tschüss haben wir gesehen seit über einem Jahr.

00:14:51: Also tschüß!

00:14:52: Und dann habe ich keinen Mann schauen können.

00:14:55: Nicht leicht übertrieben oder aber sie hatte wirklich mega Spieße gehabt mich erwachsen, erfüllen und die Chancen einfach waren.

00:15:05: Wenn du noch nicht mit dir selbst wohnst oder nicht bei mir zu Hause.

00:15:08: Also das heisst, du solltest auch das Jahr geniessen können?

00:15:11: Mega!

00:15:11: Das beste Jahr meines bisherigen Lebens, würde ich so sagen.

00:15:15: Ich habe jetzt einen Gump gemacht mit meinem Selbstverständnis, mit dem ich mich zutraue und es hat mich nachhaltig bereitet.

00:15:27: Jetzt

00:15:30: haben wir ein ganz normaler Tag in Kanada.

00:15:34: Für dich!

00:15:36: Ich bin geweckt worden für eine Assistenzperson.

00:15:39: Wir haben das Zeichen gemacht beim Aufstehen, mit einem Deckelift, der transferierte Rollstuhl.

00:15:46: Etwas, was ich zu Hause gar nicht wollte, aber dort ging es halt nicht anders.

00:15:51: Und sobald etwas nicht anders geht, sind wir kein Problem.

00:15:55: Dann fahre ich an die Uni mit einem Rollstuhl-Taxi.

00:15:58: Die sind oft quer am Stadt, wo sie beinahe auflesen und abladen gehen.

00:16:03: Das war mehr wie ein Bus, in dem nur Rollstühlen drin sind.

00:16:06: Dann war ich an der Uni.

00:16:08: Ich hatte einen Tag, den wir mit dem WC geholfen haben.

00:16:12: Am Abend ging man entweder mit einer anderen in ihrer Institution nach Hockenmatches schauen oder hat sich etwas untergenommen mit Studenten.

00:16:21: Und das Jahr ging viel zu schnell vorbei.

00:16:24: Aber so Assistenz hätte es gefunden, weil er das geregelt hat.

00:16:28: Das ist ja da manchmal schon ein Thema, aber wie haben Sie das geregt?

00:16:33: Ich habe mega Glück gehabt!

00:16:34: Ich habe eine Institution angeschrieben und die haben gesagt, hey, hier ist einer, der bei uns wohnt.

00:16:41: Er ist selber betroffen.

00:16:43: Da kann ich dir bei allem helfen.

00:16:45: Und zufällig ist er auch noch bei der Universität zuständig für alle Studenten, Special need, also das Besonderungsbedürfnis.

00:16:54: Ich hatte noch einen Mentor, der mich dort durchgeleitet hat und so wenn ich früher als Mami gefragt habe was muss ich jetzt?

00:17:02: Dann konnte ich den Earl fragen und er mir geholfen

00:17:07: hat.

00:17:07: Ist das der Studiengang auf Englisch gewesen?

00:17:09: Ja es ist alles eigentlich ein komisches Wort Deutsch geredet und es war ein zweisprachiger Teil von Ontario Das französische Städte kann man nicht mit dem europäischen Französisch vergleichen.

00:17:22: Eigentlich war es ein Verrömmenssprach für mich, obwohl ich sieben Jahre vor Angst hatte und dann habe ich mich eigentlich immer auf Englisch gelehrt durch den Schloss.

00:17:32: Du hast dort Übersetzer studiert?

00:17:34: Ich habe mich gefragt in Zeiten von KI wie wir jetzt sind... Wie fest brauchen wir noch Übersetzung?

00:17:42: Ich bin gleich fest als eine Schreibmaschinenbauer.

00:17:46: Es ist schon ein ausstermenden Beruf leider!

00:17:49: Also, es ist halt einfach der Gang von den Dingen.

00:17:52: Ich habe in dem Studium im Jahr- und Jahrhundert mal einen Lehrerin gehört und gesagt, weisst du?

00:18:00: Dieser Job ist unsterblich, weil ein Computer wird nie etwas wie Ironie verstehen oder nie zwischen den Zielen lesen können.

00:18:08: Und jetzt ... Wenn ich etwas übersetzen möchte, gebe ich das K.I.

00:18:13: und schaue dann schnell darüber und sage, okay gut, ich hätte es nicht besser können.

00:18:17: Es ist einfach nur eine Zwischenkunde gegangen statt zwei Stunden.

00:18:20: Und darum glaube ich schon ... Ja, unsere Berufsgruppe stirbt aus.

00:18:25: Vielleicht Dolmetscher, die das mündlich machen an einer Konferenz oder so, werden sich noch ihr erheben können, weil dich den Botsch für dich nicht anderen K. I. vertrauen?

00:18:37: Das ist ja nicht sofortelhaft momentan.

00:18:39: Ja, wirklich nicht.

00:18:42: Ich bin jetzt in ihrer Texte gestätigt, wenn ich Arbeiten gegenlesen oder schreibe.

00:18:52: Wie war es, wo du von Kanada zurückkommst?

00:18:55: Hast du dort den Arbeitsstall gefunden?

00:18:58: Zuerst habe ich noch weiter studiert, die Allmetsche und als ich dann ganz fertig war mit dem Studium Null sechs ... Dort habe ich mal einen Job gesucht und ganz viele Jobs.

00:19:10: Die waren halt einfach nicht so ergänglich gewesen.

00:19:13: Ich habe dann ... Ich habe ein wenig eine Sinnkrise erlebt, dort.

00:19:18: Ich bin daheim ausgezogen in eine Institution.

00:19:21: Und die war nicht halb so cool wie sie an Kanada war.

00:19:24: Weil sie halt nicht in Kanada gewesen ist oder so.

00:19:27: Die Institution konnte nicht so viel dafür.

00:19:29: Ich hatte aber meine jetzige Partnerin, meine Frau, kennengelernt.

00:19:34: Sie hat mich sehr draussen geholfen.

00:19:37: Und was man auch geholfen hat, ist Schreiben.

00:19:39: Man kann sich anekdoten und sorgen und alles rund um das Thema Beeinträchtigung aufschreiben.

00:19:47: Das war meine erste wirklich bewusste Umgang mit meiner Weiterechtigung.

00:19:53: Ich will noch einen Schritt zurück.

00:19:55: Du kommst zurück aus Kanada.

00:19:58: Du bist eigentlich mehrheitlich selbstständig unterwegs sein.

00:20:02: Zum Mami zurück!

00:20:04: die Beziehung nachher weitergegangen.

00:20:07: Also, ihr habt immer noch gut das weiss ich.

00:20:09: aber.

00:20:09: und wo du zurück gekommen bist plötzlich selbstständig um.

00:20:13: sie hat wahrscheinlich immer ein Spiel gehabt von Martin vor dem Jahr.

00:20:17: wie ist es gegangen?

00:20:19: Hey ähm... Sie hat mir zwungen einen Spidex-Zahlmorgens aufgenommen also ein kleines Spitz formuliert.

00:20:27: Sie hat eigentlich wirklich gemerkt ihr wenn's auch ohne sie geht okay cool

00:20:30: dann

00:20:31: dürften sie sich auch zurück nehmen ohne schlecht zu gewissen.

00:20:35: Ich dachte, jetzt bin ich wieder daheim.

00:20:36: Jetzt läuft das wieder.

00:20:37: Okay!

00:20:38: Ich musste dann lernen ... Das ist für meine Mama auch streng und die Erkenntnisse hatte ich schon innerlich.

00:20:46: Aber mit Gott war es manchmal in der bequemen Wege.

00:20:50: Nach so zwei oder drei hitzigen Diskussionen fand ich dann auch, dass es eigentlich nur eine Fähre ist und sie irgendwie schon recht.

00:20:58: Und ja wir haben uns ein bisschen von einem ersten Mal ablösen auf eine gute Art.

00:21:03: Du hast

00:21:04: vorhin gesagt Die Niedrigfrau Laura hat dich etwas draussen geholt.

00:21:09: D.h.,

00:21:10: sie hat dich auch aus der Institution

00:21:12: geholt?

00:21:14: Also, nicht so wie du gejugiert hast Julia Roberts mit den Leitern.

00:21:18: Das wäre das auch gefährlich!

00:21:19: Ja, definitiv.

00:21:20: Sie ist jemand, die ... Wenn sie mich anschaut, sieht sie in der Rollstuhl nicht.

00:21:28: Sie hat mir gesagt, ich gehe schnell her, aber im Obergestehr egal, wohin ihr kommt.

00:21:34: Mittlerweile hat sie sehr liegt, dass immer alles schon wird und das nicht geht.

00:21:37: Sie hat so lange mich einfach als jemand gesehen, der keine Beiträchtigung hat.

00:21:41: Und es ist ein Gab von ihr.

00:21:44: Das spürt mir auch an.

00:21:45: Sie geht mit jedem Mensch um wie wenn es eine wandelnde Seele wäre.

00:21:54: Das hat mir sehr geholfen in dieser Zeit.

00:21:56: Denn dort hatte ich schon das Gefühl ... Wir gehen jetzt da.

00:22:01: Der Heim meines Mami sagt immer mehr, sie wollen nicht einwiegen und in die Institution findet es blöd.

00:22:07: Und ja ... Das habe ich einfach gemerkt.

00:22:12: Es geht immer wieder mit den Türen auf.

00:22:15: Und dann bist du erst alleine in einer Wohnung gezogen?

00:22:19: Oder sind ihr als Paar?

00:22:21: Wir sind ja erst als Paars zwanzig, dreizehn zusammengezogen.

00:22:24: Ich darf noch mal zurück zu den Eltern.

00:22:26: Okay.

00:22:28: Wie soll man sagen so einen Goodwill?

00:22:31: Zeit.

00:22:32: Und die Assistenz-Beidage seit den letzten Jahren ist seit dem Jahr zwanzigzwölf, eigentlich draussen.

00:22:38: Ja, jemand, oder?

00:22:40: Aber da bin ich mit ihr zusammengezogen in die Gisike ab vom Schuss und dann haben wir dort ... Für mich war es die erste Erfahrung von Kanada, vor allem an der ersten Erfahrung in Irvi-Ziye zusammenwohnen.

00:22:55: Es war spannend, aber es war wieder eine Zeit, wo man einen Gump machen musste.

00:23:01: Wo beide?

00:23:02: Ja.

00:23:03: Und dann haben wir nach zwei Jahren gefunden, gehen wir gleich für Rottenburg.

00:23:07: Es ist ein bisschen grösser.

00:23:08: Man kann es sonst nicht bestellen oder man kann ... Man kann voraus und man kann posten ohne dass man ewig weit läuft.

00:23:16: Du hast vorhin das Assistenzbeitrag angesprochen, das heisst... Du warst von Anfang an Assistenzpersonen, die dich im Alltag unterstützen.

00:23:26: Magst du uns etwas mitnehmen?

00:23:27: Wie läuft das?

00:23:28: Wie ging es zu?

00:23:29: Das weiss ich ein wenig vom Jahrhundert.

00:23:31: Ich muss immer wieder aneckteutlich, auch nicht ganz einfach.

00:23:34: Also wie finden schon deine Leute und wo sie dich imalltag

00:23:40: unterstützen?

00:23:42: Damals hatte ich vier.

00:23:45: Alle online oder bei uns Rate gefunden.

00:23:49: Und das ist von mir aus nicht das, was ich bewährt habe.

00:23:53: Heute habe ich jemanden ein Dutzend, die meiste seit vielen Jahren, von Mitte zu Mitte, sieben zu kommen dann einen farbigen Trüppchen der tollen Leute beieinander und diese habe ich eigentlich fast alle über Mund-zu-Mund-Propaganda oder man hat sich noch nie mehr geleert an den HSL oder bei einer Lesung.

00:24:15: Ja... Ich glaube ... Ich habe mich gelehrt auf mein Gespür für Menschen verlassen, jemanden mit mir zu harmonieren.

00:24:26: Und manchmal bin ich einfach so verrechnen und sagen, du hättest noch Lust auf einen Ebenjob.

00:24:31: Das hätte ich früher noch nicht so traurig.

00:24:35: Jetzt sind das alles Leute, die gleichzeitig für mich arbeiten, damit wir befreundet

00:24:40: sind.".

00:24:41: Das geht beides!

00:24:43: Wir müssen bei jedem ein wenig schauen, wo der Regler hier passt.

00:24:47: Damit die Nähe und Distanz für beide Seiten stimmen.

00:24:51: Da habe ich auch schon Fehler gemacht.

00:24:53: Ich habe auch schon Leute verloren.

00:24:56: Im Nachhinein müsste man sagen ja es war vielleicht naiv, aber ich habe das Gefühl, dass ich leere, dass wir besser

00:25:01: sind.

00:25:02: Ich sehe links von mir so eine Rotschappe, die sehr

00:25:05: versteckt ist.

00:25:07: Ja, es geht uns gleich.

00:25:10: So die Börsen, da bin ich gar keine Freundin davon.

00:25:16: Erstens machen wir das auch aus einem jugs-mängnisigen Profil.

00:25:21: Dann schreibst du dich an und dann kommt einfach nichts.

00:25:25: Also dann kommen utopische Vorstellungen von den Armen nicht.

00:25:30: Da nichts, glaube ich.

00:25:33: Mein Leistungsausweis und mein Name auch ein bisschen.

00:25:37: Und mein Netzwerk ... Ich finde nur die guten Leute durch ... Eben wieder Martin gesagt, durch Begegnungen, durch Kontakt und nicht jetzt durch ... Wenn ich es ins Rad würde ausgestehen... Also da gebe ihm schon recht.

00:25:53: Und eben auch ... Jetzt habe ich zwanzig Leute ... Auch schon Fälle gemacht und auch schon ... Geschirr, Verschlager, aber das gehört zum Leben dazu.

00:26:05: Du brauchst keine Assistenzleistung in der Pflege?

00:26:08: Bei dir Martin ist es glaube ich etwas anders.

00:26:11: Wo brauchst du Unterstützung im Alltag?

00:26:14: Also morgens beim Aufstehen brauche ich etwa eine Stunde und ein halbe.

00:26:18: Am Abend bei mein Becken auch wieder eine gute Stunde.

00:26:21: Den Tag durch bei den Mahlzeiten, wo ich gerade auf die Schweiz gehe... Und ich habe einen Morgen sehr gut drei Stunden alleine, sieben noch mit den Gätern vier.

00:26:31: Ich genieße diese Zeit allein, in der ich meine Computer muss und das Büsi

00:26:37: ...

00:26:37: Katze auf dem Tisch!

00:26:40: Manchmal ist es ein gewisser Monat, wenn man ausgespürt, damit ich die Sonne geniesst und nicht nur meinen Dastaturleid.

00:26:48: Aber ja, ich war schon über den Tag.

00:26:52: Das sind jetzt mal vier bis fünf Stunden.

00:26:57: Und ich merke in letzter Zeit, es wird immer so schlechend mehr.

00:27:01: Das stinkt einem und gleichzeitig sind die Leute, die mir helfen, alles veründet zu sehen.

00:27:07: Es geht in Zeit viel schneller vorbei.

00:27:09: Also ist das netto wieder ein Gewinn.

00:27:12: Hast du das Gefühl, sie sei mehr vom Alter her?

00:27:16: Oder hat sich deine Behinderung verändert?

00:27:20: Ja, es geht ein wenig Hand in Hand.

00:27:23: Ich merke, dass seit drei Jahren meine Körper eine neue Jungs erleben, die man sich darauf einstellen muss.

00:27:32: Am Anfang kulte ich, nicht noch etwas und dann halb sehr später.

00:27:37: Wenn wir sie im Griff haben, ist das wieder gut.

00:27:39: Aber es kommt immer wieder etwas Neues.

00:27:43: Die Sachen, die uns spitalen sind, sind wirklich blöd.

00:27:46: Alle anderen habe ich gelehrt, um zu akzeptieren.

00:27:49: Wie stelle ich mir das vor?

00:27:51: Laura wohnt auch bei dir.

00:27:52: Ihr wohnt zusammen und gleichzeitig ist oft die Person noch für dich im Tisch.

00:27:58: Wenn du z.B.

00:27:59: in der Mahlzeit bist, ist jemand am Tisch und du willst vielleicht mit Laura plaudern ... Kannst du es ausblenden?

00:28:08: oder wie handelt ihr das?

00:28:12: Also, sie fluchten viel weniger oft heutzutage.

00:28:15: Dass jemand das Tassel am falschen Hut versorgt hat beim Spielmaschinen-Ausraum.

00:28:20: Nein, es war einfach so.

00:28:21: ein Lernprozess natürlich!

00:28:24: Am Anfang kannst du dir vorstellen ... Das ist wie in der Zählschweigermütter und die Wohnung in den Pfuscheln.

00:28:28: Genau.

00:28:29: Das Wünsche ist nie mehr, oder?

00:28:31: Und

00:28:32: jetzt haben wir sehr gut gelernt, dass es für alle Seiten stimmt.

00:28:39: habe ich für jede Mahlzeit jemanden geplant, auch wenn Laura dahin war.

00:28:43: Und jetzt plane ich fast nur noch jemanden, wenn sie am Schaffen ist oder im Gedosserhaus und ab und zu gibt es das mit den Dritten?

00:28:53: am Tisch sitzen einfach die Bläuterler der Macht mit den Assistentenpersonen.

00:28:57: aber wir haben uns so virguliert, die Mahlzeite ein bisschen zu unserem Zeitfenster zu machen was niemand mehr dumm ist, wenn's nicht muss sein

00:29:08: Ja du, ähm... Ich sehe es also Ich sehe die Parallelen auch.

00:29:13: Ich habe manchmal ein Problem, wenn Assistenz dabei ist und das sage ich immer.

00:29:20: Das ist so eine Brachelung ins Potenzial, wo aber Gesellschaften, auch TV- und auch die ganzen Organisationen wie ich auf dem Schirm sind bei Arbeitsassistenz.

00:29:33: Dort habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass meine Arbeitgeber Zuerst mit Stilrunzeln reagierten, als ich mit Assistenzen kam.

00:29:45: Dann ging die Frage los.

00:29:48: Aber wäre ich verantwortlich für diese Person?

00:29:52: Und wie geht das mit der Geschäftskeimnis und so und dies und das?

00:29:58: Da fühlte mich oft alleine von den Organisationen wie auch ... Weil ich brauche die Assistenz.

00:30:09: Die hilft mir beim Schaffen, aber ich muss dann auch irgendwo die Diplomatie-Thema arbeiten geben.

00:30:17: Der Job brauche ich auch und da habe ich ... Und Profil wie auch die E-Voweln... Ja du bist jetzt der Ersch, wo so viel Arbeitsassistenz braucht.

00:30:29: Das hilft mir nicht zu viel!

00:30:33: Gott sei Dank bin ich manchmal so sprachbegabt und ein Diplomat, dass ich gleich irgendwie Lösungen gefunden habe.

00:30:41: Dort sind Leute noch so viel Potenzial drin.

00:30:44: Aber ich verstehe natürlich die Arbeitgeberschaft auch!

00:30:48: Und dann, wo ich sehe, da sind etwa zwanzig Personen, haben sie sich auch überlegt und haben jetzt mit zwanziger Persönlichkeit.

00:30:57: Da habe ich halt auch gesagt, nein, ich werde etwa maximal zwei Menschen, die in der Geschäft kommen.

00:31:05: Aber das musst du immer wieder verhandeln.

00:31:08: Kenne ich es vielleicht parallel, wenn dann plötzlich jemand in eurem Familienleben ist.

00:31:14: Das auch aussahe ich ja nicht darum... Wie war's für dich, wo du gemerkt hast, dass Laura für dich jetzt nicht so happy ist?

00:31:21: Aber du begleicht, das ist Tänzbrau!

00:31:23: Wie viele Diplomate und Spitzen finde ich, wie viel Hasten du müssen?

00:31:28: An oder da zu machen?

00:31:30: Ja, ich denke, ich finde niemand mehr, wenn ich die Laura verliere.

00:31:33: Darum bin ich natürlich diplomatisch sehr motivierend gewesen.

00:31:37: Ich habe geguckt, dass ich da vermitteln kann.

00:31:41: Ich wusste immer, was ich brauchen und was es sein muss und was ich damit ändern kann – auch für sie stimmt.

00:31:52: Das heisst du, dass man sich immer einbezieht?

00:31:54: Wenn du jemanden uns anstattest oder verlass dich ganz auf das Gefühl?

00:31:58: Ganz am Anfang hat sie gesagt, ja, rückst du mal.

00:32:00: Und jetzt ist sie gerne dabei bei der Vorstellungsgespräche einfach zum Wissen, wer hier Teil von unserem Leben wird und ich weiss nicht wie fest Mürvet uns wahrscheinlich als Einheiten wahrnimmt oder?

00:32:13: Wenn es gerade letzte Woche jemanden hatte, wo sich Vorstellen für Haushaltsarbeten kommen, dann habe ich die Erstelfde gemacht Eva, was ist denn das Beitrag erklärt?

00:32:24: Und nach Rüstlauer, wo die Wäschküche zeigen und die Wohnung und alles.

00:32:28: Wir sind einfach ein Team.

00:32:30: So gut!

00:32:31: Das Team ist gewachsen.

00:32:33: Ihr habt gerade ... Martin, magst du erzählen wie es so kommt?

00:32:37: Also durch das ist es nicht gewachsen, nicht dass ich ... Falls ihr Gerüchte aufkommt.

00:32:41: Nein, ein Team noch mehr zusammen.

00:32:42: Ah

00:32:43: okay

00:32:43: gut.

00:32:44: Genau, Entschuldigung ich möchte da nicht für Gerüche zuhören.

00:32:46: Ja also unseres Busy sehen wir als unser Sohn an, der Zorro, den muss ich hier aufzählen und er ist ja etwas der, was am besten verkörpert wird wie dass die Leute einfach zu unserem... aus dem Umfeld gehören, wenn jemand uns mehr assistiert.

00:33:02: Sobald einer von dieser Person gefüttert ist, gehört jeder dazu und hat sie einen guten Siegel.

00:33:08: Aber ja, das Hochseg hatten wir jetzt im August.

00:33:11: Wir haben sehr schönes Webte erwischt und einfach einen schönen Tag können geniessen mit unseren Liebsten.

00:33:19: Und ich muss vielleicht auch schon sagen es war ein symbolischer Hierat nicht eine rechtliche, weil da halt schon noch ... gewisse Hürde nicht mehr sind, wenn wir jetzt zum Beispiel eine Grenzungsleistung beziehen.

00:33:31: Und ich will nicht den lauern ihre gesamte Altersvorsorge aufzehren und dann haben wir einfach die gleichen hier.

00:33:38: Aber für uns zählt es.

00:33:40: Wunderbar!

00:33:40: Noch siebzehn Jahre

00:33:42: Beziehung?

00:33:43: So schön.

00:33:44: Jan was geht da durch den Kopf?

00:33:46: Jetzt erst mal Gratulation

00:33:48: Danke, danke.

00:33:51: Ich wollte dich nicht strukturieren Aktivist aushänken, aber wenn man sich die Gedanken machen muss, dann kommt bei mir natürlich schon wieder ... Da habe ich schon wieder Bock, das grosse Megafonführende und die Ungerechtigkeit zu postulieren.

00:34:14: Das sind dann einfach auch wieder Sachen, die für dich gesellschaftlich nicht weiss, wo man es selbstverständlich anschaut.

00:34:22: Wo für uns aber nicht selbstständig sind.

00:34:25: und dann... Manchmal sind sie ja schon so lange zusammen.

00:34:30: In den Juraten kann man nicht vorstellen, ob die Frage nicht gekommen ist aus dem Bekanntenkreis und dann muss man zuerst von erklären, warum nicht?

00:34:38: Das kann halt auch Frustrationen vorholen.

00:34:42: Dann finde ich das, was Martin und Laura gemacht haben können gängbaren Welten.

00:34:46: Aber man muss sich grob fragen.

00:34:49: Ist es fair?

00:34:51: Ja, das finde ich auch!

00:34:55: Ja, und gleichzeitig gibt es halt Spielregeln.

00:34:58: Ja natürlich!

00:35:01: Ich will dann nicht das sein, was Füffer und Zweckli beansprucht.

00:35:04: Da habe ich immer etwas Angst davor, dass sie auch gesellschaftlich in der Wahrnehmung ist für uns mega wichtig, wenn es so wirkt.

00:35:12: Und ich habe jetzt den Füffern, dass ich die Laura symbolisch geraten habe und Zweckeli, dass wir ihn noch in Kilen haben dürfen und auf Standesamt.

00:35:21: auf das habe ich verzichtet.

00:35:23: Das ist

00:35:24: okay für mich.

00:35:25: Schön!

00:35:26: Wie kam es zum Schreiben?

00:35:27: Du hast vorhin mal die ersten Texte gemacht, auch über dein Leben mit einer Behinderung.

00:35:34: Ich weiss, es sind Bücher daraus entstanden.

00:35:37: Hey, was ist das damit?

00:35:39: Es war in Selbsttherapie, wo ein Hobby wurde und dort einen Beruf.

00:35:46: Am Anfang war ich schon recht amatürig.

00:35:48: Man hat sehr viel Leidenschaft

00:35:49: ... Ja...

00:35:52: Auch mit der Leadershipkamera ein Buch schreiben, das die Leute offenbar werden lassen.

00:35:56: Wenn es vielleicht sprachlich hier und dort noch etwas holperig ist.

00:36:00: Mittlerweile bin ich sprachlos.

00:36:02: und dass ich vom handwerklichen Herr im Bessern wurde.

00:36:07: Jetzt muss man sich manchmal mit der Liederschaft kämpfen, damit sie diese nachher aufbringen will.

00:36:12: Mit den zwanzig hast du ein schönes Gefühl, meine Güte, es dreht sich alles um dich und irgendwann mit den Viertzten weisst ... Es ist nicht so!

00:36:20: Aber wenn es für dich klar war, die Texten sind nicht nur für dich.

00:36:23: Kannst du Sanpstherapie oder gehen du raus?

00:36:28: Und jetzt habe ich sicher schon ein Jahr geschrieben und habe irgendwann irgendjemand in einem solchen Text gezeigt an ihrem Mitstudierenden und sie gesagt, wow das ist mega gut!

00:36:38: Du solltest glaube etwas aus dem machen.

00:36:40: Und dann habe ich mich zunächst einmal mit diesem Gedanken auseinandersetzt.

00:36:44: Es war dann Laura, die mir einen Verlag gefunden hat.

00:36:48: Das ist für Leute, die schon reibenden Reisen hören.

00:36:52: Eine von hunderten wird verleiht und ich hatte einfach Glück im richtigen Moment bei der richtigen Mannungskriptätung.

00:37:00: Und ja ... Dann dürfen wir sich auch durchnennen und das ist etwas mega schönes.

00:37:05: So gut!

00:37:06: Ich glaube du hast auch geblockt über deine Reise?

00:37:09: Das war ein einmaliges Ding über unsere Schwedenreise.

00:37:13: Ich wollte zeigen, was es alles umfasst, wenn du mit der Broschule in Ferien gehst.

00:37:19: Schweden wieder immer?

00:37:20: Also das gelobte Land angeschautes Thema Barrierefreiheit und Thema Inklusion – ist es auch wirklich so?

00:37:29: Also ich kann's nicht vergleichen mit anderen.

00:37:31: Es kann die Navigländer, aber ich gebe Nordeuropa schon... unser Recht weibt voraus.

00:37:36: Was ich aber gemerkt habe, dass ich jetzt zweimal dort war, im Jahr zwanzigneunzehn um fünfundzwanzig, die Gesellschaft ist heute recht verschlossener geworden.

00:37:45: Zwanzignünzehn hatte ich noch das Gefühl gehabt, Leute schauen diesen Mann und lächeln und fragen, ob sie Hilfe brauchen?

00:37:51: Und jetzt, in dem Jahr zwentzwanziger, habe ich es nicht mehr so wahrgenommen.

00:37:55: Aber vielleicht ist das ein globales Phänomen, gell?

00:37:57: Ja, aber ich komme mit Herrn Dr.

00:38:00: Schäfer, wo ich mich unhausschuss ... mit der UNO-Berke, auch schon darüber geredet.

00:38:08: Schweden ist natürlich in dem Thema Barrierefreiheit voraus, aber alles was Migration und gesellschaftlich anbelangt sind sie am Trugbuch stabil.

00:38:19: Darum ist das schon der Kriegsgleichen, was jetzt Martin gesagt hat.

00:38:25: Wie hast du es weitergegangen?

00:38:26: Du hast einen Verlag gefunden mit deinem Buch Das wirklich aussitze zu geben?

00:38:34: Ja, aber ich hatte das Champagner für den Alkohol nicht viel.

00:38:37: Wenn du einen Verlag findest, musst du die Chancen greifen.

00:38:41: Für mich war die erste Lesung sehr nervös und bei der zweiten schon viel weniger.

00:38:48: Heute genieße es eigentlich vor einem Mikrofon zu.

00:38:51: So schön!

00:38:52: Das gehört mir auch Martin.

00:38:53: Danke.

00:38:55: Wie ist es weitergegangen?

00:38:56: Du bist am dritten Buch am Schreiben.

00:38:59: Kannst du uns hier schon etwas ... Es müsste liegen.

00:39:02: Ich habe da etwas vorbereitet, rein zufällig natürlich!

00:39:07: Ich komme näher und hab das glaubt.

00:39:12: Ein Brüllenbruch, ich glaube noch sonst geht es nicht mehr.

00:39:18: Ja... Ja... Was?

00:39:22: Die ist im Ohrloch.

00:39:23: Ja, ich seh

00:39:24: gerade noch.

00:39:25: Ja du musst gleich runterkommen.

00:39:27: Gott sei Dank.

00:39:29: Jetzt sieht er wirklich aus wie so eine Autor.

00:39:32: Nein, heute!

00:39:34: Ich schicke noch zwei Sätze, damit man sich nie ordnen kann.

00:39:38: Es ist ein Buch über einen Sommerlager für Menschen mit Beeinträchtigung, die von leien Assistenten betreut werden, die noch nie mit dem zu tun hatten und sich in das kalte Wasser gestürzt haben.

00:39:51: Mal so weit voraus und dann mache ich nach der Szene nochmal zwei Sätzen zu sagen.

00:39:57: Du steigst im Quatt am Thunersee aus einem Bus- und Schnuffi stören.

00:40:02: Die Sommerhitze hat den Kinder der Scheibe fast verdrückt.

00:40:05: In diesem kleinen Dorf findet also das Sommerlager statt, wo du dich dafür angemeldet hast.

00:40:10: Eine junge Mutter mit Kinderwagen will die Nacht ihr aus dem Bus steigen und hängt mit einem Rad an der Haltestange ein.

00:40:18: Du springst jetzt Hilfe für deine natürlichen Reflexes und befreist das verkeilte Gefährd.

00:40:25: Die Mutter sagt Danke!

00:40:27: Durch ihren Blick gibt ihr das Gefühl etwas falsch gemacht zu haben... Du gehst an einer Tankstelle vorbei und biegst auf die Nebenstrasse ein, wo du deinem Ziel führen soll.

00:40:38: Rechts von dir regnet Büsch um Bäume ihre erste Töche.

00:40:42: Ein raschender Blattwerk murmelt dir zu «Hey bist du wirklich bereit für das, was ich erwartet?».

00:40:50: Sieben Tage leben lautet das Motto des eivürkigen Sommerlagers am Thunersee.

00:40:56: Du sollst körperbehinderter jungen Menschen helfen, Ferien zu machen!

00:41:01: Nein, nein!

00:41:01: Du brauchst für das keine Ausbildung und kein Vorwissen hat dir die Lagerleiterin versichert.

00:41:06: Die wir vor ein paar Wochen telefoniert haben.

00:41:10: Wir erklären durch Assistenten alles nötige vor Ort.

00:41:15: Nach jeder Begegnung vom Weg erwarte du in der flirrende Luft einen horde Rollstuhlfahrer zu entdecken.

00:41:23: Du bist aufmerksam, angespannt, alle anderen ja seine Feriestimmung.

00:41:28: Eine Gedanke quillt dich da rauf Du kannst immer noch umkehren und heimgehen.

00:41:36: Es ärgert dich, dass du so angespannt bist.

00:41:39: Du haltest dich für sozial und aufgeschlossen gegenüber Menschen mit anderen Lebensumständen.

00:41:46: Vor was hast du Angst?

00:41:48: Du denkst zurück an die Frau mit dem Kinderwagen!

00:41:51: Es war selbstverständlich für dich, da du ihre Hilfe schaffst.

00:41:55: Es war sehr peinlich.

00:41:56: Ein warmer Hauch mit herben Aromen streicht über dein Gesicht.

00:42:02: Der Thuner.

00:42:02: Sie begrüßt dich zu sieben Tagen von deinem Leben, wo du davon nicht weisst, ob es tatsächlich so unvergesslich und schön sein wird wie die Website vom Veranstaltter anpreist.

00:42:15: Oder ob du dich am Ende echt so fühlen wirst bei dem Blick dieser jungen Mutter.

00:42:23: Ich versuche ein bisschen zu zeigen, wie es helfen, eine recht komplexe soziale Transaktion ist.

00:42:40: Schwierig ist, für was darfst du Dankbarkeit erwarten?

00:42:44: Für was darfste Geld erwarten oder was darf ich als Betroffenen erwarten.

00:42:50: Und in diesem Buch wachsen die beiden Gruppen, die zuerst sehr heterologin sind immer mehr zusammen und kann mich im Leben ganz viel so lange besuchen dürfen.

00:43:01: Es ist eine spezielle Magie, die dort gewirkt wird.

00:43:05: Darum habe ich dieses Buch geschrieben.

00:43:08: Es ist auch ein grosser Teil aus deiner Erfahrung drin verpackt.

00:43:12: Oder ist es eine Fantasie?

00:43:16: Ja, da müsste ich jetzt meinen Anwalt fragen... Also die Figuren im Buch sind alle fiktiv aber sie haben auch irgendwo in der Realität jemanden, der ein Wurzel war, damit diese Figuren wachsen können und ich habe so einen Lager zu Laura gelehrt.

00:43:33: Sie war so ein leier Assistentin Und wenn sie dort nicht traurig ist, in das kalte Wasser zu kumpen, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich keine Ringe an dem Finger.

00:43:45: Also ein Happy End?

00:43:46: Ja sehr, ja und darum ist mir dieses Buch wahrscheinlich von meinen drei fast das um den nächsten ist am Herzen.

00:43:54: Wie geht es weiter?

00:43:55: Du bist glaube im Endspurt des Buches?

00:43:58: Ich bin der letzte Nuberarbeitung und da war ich ein richtig guter Bro, muss ich sagen.

00:44:04: Die waren Sachen, die meine fünf Testläsern alle nicht gesehen haben.

00:44:08: Und ja ... Ich hoffe, dass ich so sehr fest der Fettung bin!

00:44:13: Und dann kann man also mit der Produktion anfangen.

00:44:16: Ich mache es auch mal im eigenen Verlag.

00:44:19: Weil ich mit dem Verlegerungsverlag nicht mehr ganz so die gleichen politischen Ansichten teile.

00:44:25: Es gab dort einen kleinen Wechsel.

00:44:27: an den Spitzen.

00:44:30: Aber ich sehe es als grosser Herausforderung und freue mich darauf.

00:44:33: Wirst du auf die Lesetour gehen, Martin?

00:44:35: Ich höre dich fest vor.

00:44:37: Ja sehr fest vor!

00:44:41: Wie viel Energie braucht dich?

00:44:43: Einerseits zu schreiben, ein Buch herauszugeben und dann auch eine Lesetouren planen.

00:44:49: Hey, es gibt morgen, wo ich viele Energie habe ... Und der Gamey... Und dann gibt es morgen, wo ich wenig Energie habe.

00:44:57: Nein, umgekehrt!

00:44:59: Ich tue je nach Tag.

00:45:01: Ich kann Mühe zu planen und so viel in den Wochen.

00:45:05: Manchmal muss man sagen, die Woche hat jetzt einfach weniger Energie.

00:45:10: Dann muss ich andere Sachen machen.

00:45:13: Es schreibt schon etwas.

00:45:14: Wenn die Leidenschaft fehlt, spürt sie das Lesende.

00:45:18: Deshalb probiere ich nicht, wenn ich es muss oder nur wenn ich's will.

00:45:23: Und jetzt würde ich mich noch interessieren, wie romantisch es als Autor in einem Leben ist.

00:45:33: Also kann man auch viel Geld verdienen?

00:45:35: Es ist mehr einfach das Prestige!

00:45:38: Wie ist es nun?

00:45:39: Ja du hast mir ja vorhin gesagt, dass der Pubertät will viel Geld dafür verdienen.

00:45:43: Ich bin froh für dich, dass nicht ein Autor wurde.

00:45:48: Ist aber schon eine hirbende Brotjob... Macht man das wirklich einfach aus Leidenschaften?

00:45:55: Also wenn du

00:45:57: davon musst leben, ist es extrem hart.

00:46:00: Es ist schon etwas, weil ich jetzt halt auch auf einen E-Verrenten zurückgreifen kann.

00:46:06: Weil ich ja ein bisschen außerhalb der Norm lebe, dass sich dieses Hobby so ausleben darf und anders würde er recht viel härter sein.

00:46:17: Jetzt mein eigen Verlag!

00:46:18: Was muss man denn alles mit bedenken, was für mich ein Verlag?

00:46:23: würde übernehmen.

00:46:24: Und warum traust du dir das jetzt zu?

00:46:30: Du bist ein Lektor, der Fehler aussucht.

00:46:33: Du wirst einer, die das Buch setzt, damit nicht alle möglichen Absätze und Trennfäler drin haben.

00:46:42: Du bürst ein Coverbild.

00:46:44: Du musst wissen, wo du es lassen kannst, damit der Limnet abkommt und die mittlere Seite rausgeheben wird.

00:46:51: So einem Obleter ist recht viel!

00:46:53: Und ich liebe es, neue Sachen zu lernen.

00:46:57: Darum traue ich mich nicht mehr zu und habe wirklich Spass daran.

00:47:02: Wenn man dich unterstützen will bei der Lesentour, nimmst du Hilfe an?

00:47:10: Wie kann man sich bei dir melden, wenn man sagt ... Ich habe eine super Buchhandlung, die lesen, ähm Äbige machte.

00:47:20: Wie kann Man sich bei Dir melden oder so?

00:47:22: Oder nimmst du Hilfe?

00:47:23: Dann hast du es eben abgelassen.

00:47:25: Ich muss, ich muss schon heute vernetzen.

00:47:27: Es ist keine Chance und ich nehme jede Hilfe sehr gerne an.

00:47:31: Ich könnte die Webseite jeder runterstellen

00:47:34: können.

00:47:35: Ja dann über das Kontaktformular von der Webseiten.

00:47:38: Und dann gebe ich immer innerhalb von acht bis vierzehn Stunden antut.

00:47:42: Wow!

00:47:42: Und sonst ist ja mein Game herein da.

00:47:44: Ja oder halt im Bett wie gestern.

00:47:46: Eine

00:47:48: kleine Unterstützung können wir auch heute bieten.

00:47:51: Martin hat seine Bücher, seine zwei ersten hier und auch ein Hörbuch.

00:47:56: Ich habe das gesehen.

00:47:57: Ja, das eine wurde zum Hörbuch verarbeitet.

00:48:00: Und ich durfte selber in einer eigenen umgebauten Tonkabine in einem Studios-Ruckehütze einlesen.

00:48:09: Es war auch ein spannendes Abend.

00:48:11: Wie viele Stunden hast du vorgelesen?

00:48:16: Ich glaube, total sind es ziemlich durchgelost.

00:48:20: Da sind es acht Stunden.

00:48:31: Ja... Danke schön!

00:48:39: Also diese Leute, die meine Stimme nicht in einer Stunde erreicht haben, sollten sie lieber nicht

00:48:44: kaufen.

00:48:44: Würdest du abraten?

00:48:47: Und die anderen, die nicht genug haben, können sehr gerne das Hörbuch erwärmen auch Bücher.

00:48:53: Du wirst noch am Büchertisch sein.

00:48:56: Ich schaue es auf die Zeit und würde langsam die Abschlussrunde gehen.

00:49:00: Martin, du wirst schon so viel erreicht in deinem Leben!

00:49:04: Was hast du noch für Träume, für Herzenswünsche?

00:49:07: Wann willst du noch?

00:49:08: Die Frage, die ich hoffte, dass sie nicht stelle ist... Nein, ich bin jemanden, der extrem fest in den Gegenwart lebt.

00:49:16: Wenn er fängt mit den Fällen der Vergangenheit nachher, dann habe ich grosse Zukunftsvisionen, die mich noch erinnern.

00:49:24: Eigentlich erstaunt doch, dass ich es geschafft habe als Bauch zu schreiben.

00:49:27: Wenn ich das so gehöre... Ich glaube, ich wünsche mir möglichst lange, möglichst beschwerden für ein Leben.

00:49:34: Ich wünsch mir, möglichst verdlauern nicht so einer Last zu werden, die sie nicht mag tragen.

00:49:42: Ja!

00:49:42: Ich wünsche mir, dass unsere Gesellschaft sehr lang inklusiv mag bleiben.

00:49:48: Auch wenn ... Wie hast du ihn vorgenommen?

00:49:50: Ja und dann auch nicht im Teich.

00:49:53: Ah, die Halbfuhr Orange.

00:49:54: Die

00:49:54: Halbfuhr Orange, ja ... Die Welt probiert umzubauen?

00:49:58: Ja, das wünsche ich mir!

00:50:01: Megagroße Wünschen, die wir uns sehr gerne anschliessen, Martin.

00:50:06: Ich möchte Danke sagen.

00:50:08: Ich will Danke sagen euch allen, die hier waren und der Lebensgeschicht von Martin zugelassen haben.

00:50:13: Es ist so ... Hast du die Stimme gespürt?

00:50:16: Es war so ... Mugsmüsli still.

00:50:18: Ich habe zugegeben, es kleben alle ganz fest an den Lippen.

00:50:23: Ich werde im Kulturhof Hintermusik.

00:50:25: Danke für das stimmige Setting.

00:50:27: Es ist so schön hier am Stubbentisch, es ist wirklich wie bei jemandem daheim für die, der es nicht könnte sehen.

00:50:33: Danke Lucia und Andrea von unserem Team.

00:50:35: Das sind die, die die Organisation im Hintergrund machen wollen, wo ich weich sagen kann – ich brauche diese von Stühlen und Anmeldelisten und ein Geschenk.

00:50:44: Aber der grösste Dank, Martin, gehört dir!

00:50:47: Für deine Offenheit, für dein Mutigsein, für dich da sein?

00:50:51: Wir haben etwas Zeit, das darf ich jetzt sagen.

00:50:54: Du hast gestern vier ... Es war unklar gesehen, wie es heute geht.

00:50:58: Du hast gearbeitet und hier bist du.

00:51:00: Ich hoffe, dass du dich wohlgefühlt

00:51:01: hast?

00:51:02: Ich habe mich sehr gut gefühlt.

00:51:03: Und ich bedanke ihn gerne wieder.

00:51:05: Ich bin sehr gern hier ohne sein.

00:51:08: Es wird warm mit diesem Rümel in, also mit den zwentgen Leuten nach einer Stunde.

00:51:12: Aber es ist richtig gemütlich und schön zu sein bei euch.

00:51:15: Danke vielmals!

00:51:16: Danke Martin auch von meiner Seite.

00:51:19: Wir kennen uns schon länger und es ist immer wieder eine Freude.

00:51:23: Auch mit dir fachzimpeln.

00:51:25: Ich

00:51:25: glaube, es war so einig wie heute noch nie.

00:51:27: Salter!

00:51:29: Salter, salter... Ist das jetzt unser Alter?

00:51:33: Altersmilder ja.

00:51:34: Ja, Maschinen.

00:51:36: Danke vielmals.

Über diesen Podcast

Aktuelles aus Procap Zentralschweiz.
Procap ist eine schweizerische Selbsthilfeorganisation von Menschen mit Behinderungen. Unser Ziel
ist es, ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Wir unterstützen unsere Mitglieder vor
allem mit Rechtsberatungen im Bereich Sozialversicherungen und kämpfen für eine inklusive
Gesellschaft. Ohne Wenn und Aber.
In diesem Podcast berichten wir aus den Bereiche Sozialpolitik, Sozialversicherungen und Kulturelles.
Stets mit dem Fokus auf Menschen mit Behinderungen. Gradlinig und direkt.
Zu hören auf den gängigen Streaming-Diensten – überall, wo es Podcasts gibt. Kopfhörer auf und wir
sind dabei beim Pendeln, Joggen, Bügeln oder auch auf dem Sofa.

von und mit Nadja Stadelmann und Jahn Graf

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